Baileys Cupcakes

Da simmer dabei, dat es prima! Ich wünsche Euch eine fröhliche Karnevalszeit, meine Lieben. Seit gestern herrscht der närrische Ausnahmezustand. Pünktlich um 11:11 Uhr wurde bei vielen die Arbeit niedergelegt und die Pappnase aus der Schublade geholt. Die 5. Jahreszeit ist in vollem Gange. Wenn Ihr zwischen dem Feiern noch Zeit zum Backen findet, habe ich etwas Leckeres für Euch! Cupcakes mit gaaanz viel Baileys. Nicht nur karnevaltauglich sondern auch für jeden Mädelsabend (falls Ihr momentan keine Zeit zum Backen findet 😉 ). Zutaten für 12 Cupcakes 80 g Zucker 20 g selbstgemachter Vanillezucker 2 Eier 100 g Butter, zimmerwarm 1 Prise Salz 100 g gemahlene Mandeln 120 g Mehl 3 TL Backpulver 100 ml Baileys Zubereitung Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zucker, Vanillezucker, Eier und Butter und 1 Prise Salz schaumig rühren. Mehl mit den Mandeln vermischen, Backpulver hinzu sieben. Die Mehlmischung im Wechsel mit dem Baileys unterrühren. Teig auf 12 Muffinförmchen verteilen. Backzeit Die Backzeit beträgt zwischen 19 und 23 Minuten. Stäbchenprobe! Zutaten für das Frosting 170 g Butter, zimmerwarm 140 g Frischkäse (Philadelphia Doppelrahm) 140 g Puderzucker 4 EL Baileys Zubereitung Für das Frosting die Butter mit dem gesiebten Puderzucker und dem Baileys glatt rühren. Frischkäse hinzufügen und verrühren. In einen Spritzbeutel füllen und auf die ausgekühlten Cakes spritzen. Sollte das Frosting noch zu weich sein, den Spritzbeutel für 45 Minuten in den Kühlschrank legen. Zu den Mandeln habe ich noch einen Tipp für Euch. Für ein besseres Aroma röste ich sie kurz in einer Pfanne an (ohne Zugabe von Fett!). Bitte passt auf, dass sie nicht anbrennen. So, und jetzt wünsche ich Euch jede Menge Spaß beim Feiern und verabschiede mich mit einem Helau! Viele Grüße, Maxi

Erdbeer-Crinkle-Cookies

Was für ein Wochenende. Seit Freitag hat es gefühlt ununterbrochen geregnet. Eine passende Gelegenheit, mal wieder ein paar schöne Stunden in der Küche zu verbringen. Erdbeeren esse ich im Sommer sehr gerne und sehr oft. Mit Vanillepudding oder Eis, mit Quark, mit Schokolade oder auch nur mal so aus dem Schälchen. Da es leider noch etwas dauert, bis die Erdbeeren in den Supermärkten wieder richtig lecker nach Erdbeere schmecken oder direkt vom Feld gepflückt werden können (übrigens mein absoluter Favorit! Ich liebe Erdbeeren, die bei uns auf den Feldern wachsen!), musste ich für die Cookies auf gefrorene Erdbeeren zurückgreifen. Die habe ich für meine Marmelade sowieso das ganze Jahr über im Gefrierschrank. Die Cookies schmecken lecker nach Erdbeere. Der Geschmack erinnert mich an Erdbeermilch. Zutaten für ca. 2 – 3 Bleche 165 g Zucker 1 Prise Salz 70 g Butter, zimmerwarm 1 großes Ei 1/2 TL Vanille-Extrakt 110 ml Erdbeerpüree (aus 110 g gefrorenen Erdbeeren) 225 g Mehl ½ TL Backpulver Lebensmittelfarbe bei Bedarf außerdem: 60 g Zucker 40 g Puderzucker Zubereitung Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Erdbeeren mit einem Pürierstab pürieren. Den Zucker und das Salz mit der Butter schaumig rühren. Das Ei und das Vanille-Extrakt hinzugeben, ein paar Minuten weiter rühren, bis eine cremige Masse entstanden ist. Erdbeerpüree dazugeben. Das Backpulver in das Mehl sieben, zu der Masse hinzugeben und, bei Bedarf, etwas rote Lebensmittelfarbe. Den Teig mindestens 3 Stunden kalt stellen, besser noch etwas länger. Kugeln formen (etwas kleiner als Walnüsse), erst in Zucker wälzen, dann in Puderzucker und auf das mit Backpapier ausgelegte Blech setzen. Abstand lassen, da die Kugeln zerlaufen. Backzeit Die Backzeit beträgt zwischen 12 und 15 Minuten. Meine Cookies haben 14 Minuten gebacken.   Da der Teig etwas klebrig ist, habe ich meine Hände beim Rollen der Kugel zwischendurch abgewaschen und die Handinnenflächen mit ein wenig Kokosfett eingerieben. Frisch schmecken die Cookies am besten. Ich backe sie daher auch nicht auf Vorrat, sondern lieber nach Bedarf. Der Teig hält sich ca. 2 – 3 Tage im Kühlschrank und kann so portionsweise entnommen werden. Ich wünsche Euch ein schönes Restwochenende! Liebe Grüße! Maxi

Süße rosa Baisertuffs

Diese niedlichen rosa Baisertuffs kennt Ihr bereits als Deko von der Biskuitrolle (klick). Da ich innerhalb einer Woche bereits die 2. Portion gebacken habe, möchte ich diese süßen Leckereien mit Euch teilen. Der Duft beim Backen erinnert mich sehr an die Zuckerwatte auf der Kirmes. Baiser (frz., „Kuss“) ist gezuckerter Eischnee, der bei niedriger Temperatur im Backofen getrocknet wird. Dabei sollte die Temperatur nicht zu hoch sein, damit das Baiser nicht bräunt. Außerdem ist es eine tolle Möglichkeit, übrig gebliebenes Eiweiß zu verwerten. Verpackt in einem Tütchen oder Glas sind die Baisers ein schönes Geschenk. Durch die Trockenzeit nimmt das Rezept ein wenig Zeit in Anspruch, ich verspreche Euch aber, es lohnt sich. Meine fertigen Baisers werden meist keine 3 Tage alt.  Zutaten für 1 Blech 2 Eiweiß 1 Prise Salz 100 g Puderzucker ½ P. Vanillezucker 1 – 1 ½ TL Zitronensaft Lebensmittelfarbe Zubereitung Den Ofen auf 110°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen. Den Puderzucker sieben und nach und nach zu dem Eischnee geben. Vanillezucker, Zitronensaft und, bei Bedarf, Lebensmittelfarbe hinzufügen und weitere 5 Minuten auf höchster Stufe rühren. Die Baisermasse soll fest und glänzend sein. Einen Spritzbeutel mit Sterntülle zum besseren Befüllen in einen Messbecher stellen und Baisermasse hineingeben. Kleine Tuffs auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bachblech spritzen. Der Abstand muss nicht besonders groß sein, da die Baisers nicht aufgehen. Backzeit Die Baisers 5 Minuten bei 110°C trocknen, danach die Temperatur auf 80°C senken und weitere 2 – 2,5 Std. trocknen. Ich lasse meine Baisers weitere 2 Std. und 10 Minuten trocknen. Zwischendurch beim Trocknen die Ofentür immer mal wieder öffnen und ein paar Minuten geöffnet lassen (Kochlöffel zwischen die Backofentür), damit Feuchtigkeit entweichen kann. Frisch aus dem Ofen sind die Baisers von innen noch leicht klebrig. Ich lasse sie daher über Nacht auf einem Rost abkühlen. Am nächsten Tag sind sie perfekt. Statt des Zitronensaftes könnt Ihr auch andere Aromen, wie Vanillearoma, verwenden. Habt ein kuscheliges Wochenende. Ich sende Euch die liebsten Grüße! Maxi

Biskuitrolle mit Kokos-Quark-Füllung und selbstgemachter Brombeermarmelade

Ein glückliches, gesundes, erfolgreiches und frohes neues Jahr! Ich hoffe, Ihr hattet einen tollen Start in 2016 und seid über die Feiertage gesund geblieben. Bei uns hat sich die Grippe eingeschlichen. Doch jetzt sind zum Glück alle wieder gesund und munter. Mit unserem Weihnachtsbaum hatten wir dieses Mal leider kein Glück. Bereits kurz nach Weihnachten hat er so genadelt, dass unser Hund ständig mit Tannennadeln auf dem Rücken durch die Wohnung gelaufen ist. Der Baum musste daher bereits kurz nach Silvester seinen Platz räumen. Zwischenzeitlich ist auch die Weihnachtsdeko auf dem Dachboden verstaut. Da ich nach Weihnachten erst einmal ein paar schokofreie Tage brauche, habe ich heute einen Klassiker für Euch. Eine Biskuitrolle. Dieses Rezept gehört zu meinen Lieblingsrezepten. Ideal, wenn es mal schnell gehen muss, und ganz einfach herzustellen. Die Zutaten hat man normalerweise im Haus. Ich fülle meine Biskuitrolle am liebsten mit leckerer Erdbeermarmelade. Dieses Mal habe ich eine Mischung aus Quark, Joghurt und Sahne mit etwas Kokos verwendet und selbstgemachte Brombeermarmelade. Zutaten 4 Eier 3 EL warmes Wasser 100 g Zucker 1 EL selbstgemachter Vanillezucker 25 g Puderzucker 75 g Mehl 50 g Speisestärke 1 Messerspitze Backpulver Zubereitung Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Eier trennen. Eigelb mit dem warmen Wasser schaumig rühren. Zucker und Vanillezucker hinzufügen und solange rühren, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat und die Masse weißlich gelb ist. Puderzucker, Mehl und Speisestärke und Backpulver mischen. Eiweiß steif schlagen. Beides zu der Eigelbmasse hinzugeben und unterheben. Die Masse gleichmäßig auf das Backblech streichen. Je gleichmäßiger desto besser, damit der Biskuit nachher gleichmäßig dick ist. Backzeit Die Backzeit beträgt 12 – 15 Minuten. Der Biskuit sollte goldbraun sein. Während der Biskuit backt, ein Küchentuch bereitlegen und mit etwas Zucker bestreuen. Nach dem Backen den Biskuit auf das Küchentuch stürzen, das Backpapier abziehen und den Biskuit mit dem Küchentuch von der kurzen Seite aufrollen. 10 – 15 Min. auskühlen lassen. Ich lege mir vor dem Aufrollen ein weiteres gezuckertes Küchentuch bereit und stürze den Biskuit erneut, damit die braune Seite innen ist. Zutaten für die Füllung 150 g Joghurt, mdst. 3,5 % Fett 250 g Quark 4 EL Kokoscreme 3 EL Kokosflocken 2 Beutel Gelatinefix 50 g Zucker 1 EL Vanillezucker 250 g Sahne außerdem: 3 EL Brombeermarmelade Zubereitung Joghurt, Quark, Kokoscreme, Kokosflocken und Gelatinefix mischen, ca. 1 Minute rühren. Den Zucker und den Vanillezucker hinzufügen und solange mit dem Schneebesen rühren, bis er sich aufgelöst hat und man ihn beim Rühren nicht mehr spürt. Sahne steif schlagen und unterheben. Die Masse ein paar Minuten kühl stellen. Den Biskuit ausrollen, mit 3 EL Marmelade bestreichen und die Creme gleichmäßig verteilen. Dabei einen Rand von ca. 1 cm lassen. Den Biskuit aufrollen und ca. 2 Std. kühl stellen.   Die Brombeermarmelade könnt Ihr entweder kaufen oder selber machen. Ich mag selbstgemachte Marmelade lieber, da mir die gekaufte oft zu süß ist.  Mein Rezept für Brombeermarmelade: Zutaten für ca. 300 ml 300 g Brombeeren, frisch oder gefroren 100 g Gelierzucker 1:3 ½ – 1 TL Zimt Zubereitung Brombeeren in einen Topf geben, ca. 10 Minuten auf niedriger Temperatur erwärmen. Den Zucker hinzufügen, aufkochen, den Zimt hinzufügen und ca. 3 Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln lassen. Bei Bedarf durch ein Sieb streichen, damit später keine Körner in der Marmelade sind. In ein Glas mit Schraubverschluss füllen, fest verschließen und 10 Minuten auf den Deckel stellen. Einen schönen Sonntag und eine schöne Woche wünsche ich Euch. Lieben Gruß, Maxi    

Happy New Year 2016

Meine Lieben, gleich ist es soweit. Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu. 2016 scharrt schon mit den Hufen und kann es kaum erwarten, sich mit einem großen Feuerwerk und viel Sekt feiern zu lassen. In ein paar Stunden sitzen viele von uns mit Freunden zusammen, lachen, feiern, lassen das alte Jahr Revue passieren und die Korken knallen. Ich verbringe meinen Silvesterabend in kleiner Runde, traditionell mit Fondue und Fingerfood. Das konnte ich am Vormittag bereits gut vorbereiten, und der Tag bleibt so stressfrei. Es wird langsam Zeit, sich Gedanken über die guten Vorsätze für 2016 zu machen. Welche guten Vorsätze habt Ihr gefasst? Oder gehört Ihr zu den Personen, die sich keine keine guten Vorsätze zum Jahreswechsel vornehmen? Zugegeben, ich nehme mir jedes Jahr am 31.12. vor, im neuen Jahr das ein oder andere zu ändern. Dabei bleibt es meist auch. Das neue Jahr ist nämlich noch sooo lang, da hat man Gelegenheiten genug, etwas zu ändern. Und schwupps: plötzlich und unerwartet steht Silvester wieder vor der Tür. Wie wäre es mit dem einfachen Vorsatz, jeden Tag mit einem Lächeln zu beginnen und den Tag zu genießen? Ich freue mich auf ein neues Bloggerjahr mit Euch und wünsche schöne letzte Stunden im Jahr 2015 und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Ich sende Euch die liebsten Grüße und eine dicke Umarmung. Maxi

Rudolph, the red-nosed reindeer (saftiger Schokoladenkuchen)

  ♪ ♫ Rudolph, the red-nosed reindeer, had a very shiny nose. And if you ever saw him, you would even say it glows. ♪ ♫  An dieser Stelle möchte ich Euch ein wunderschönes, besinnliches Weihnachtsfest wünschen. Genießt die Weihnachtszeit mit Eurer Familie, Euren Freunden, mit allen, die Euch am Herzen liegen. Habt ein paar schöne Stunden mit leckerem Essen und ein paar überraschende Minuten beim Geschenke auspacken.  Meine Rudolphs kommen heute im Doppelpack. Das Highlight auf unserem Weihnachtstisch ist heute eine schöne Torte mit zwei kleinen niedlichen Rudolphs, die schon fast zu schade zum Essen ist. Zutaten für einen saftigen Schokokuchen (20 cm Durchmesser, ggf. auch 24 cm) Quelle Grundrezept hier 200 g Halbbitterschokolade 250 g Butter 2,5 TL Espressopulver, instant 3/4 Tonkabohne, gerieben 300 g brauner Zucker 1 TL selbstgemachten Vanillezucker 150 ml Wasser 250 g Mehl 50 g Backkakao 1 P. Backpulver 100 g Quark 5 Eier (Größe m) Zubereitung Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Backform vorbereiten. Schokolade mit dem Messer klein hacken und zusammen mit der Butter, dem Espressopulver, der geriebenen Tonkabohne, dem braunen Zucker, dem Vanillezucker sowie dem Wasser in einen Topf geben und langsam erwärmen. Das Gemisch soll nicht kochen. Sobald alle Zutaten sich aufgelöst haben, die Mischung abkühlen lassen. Das Mehl und den Backkakao vermischen, Backpulver dazu sieben und die lauwarme Schokomasse hinzugeben. Kurz mit dem Mixer verrühren. Anschließend die Eier und den Quark dazugeben, erneut kurz rühren und den Teig in die Backform geben. Backzeit Etwa 60 – 70 Minuten bei einer 24er Form. Da der Kuchen in einer 20er Form gebacken wurde (bitte unbedingt darauf achten, dass die 20er Form eine Höhe von mdst. 10 cm hat, da der Kuchen sehr hoch wird), habe ich die Backzeit um 20 Minuten erhöht auf insgesamt 90 Minuten. Nach 70 Minuten regelmäßig Stäbchenprobe machen, damit der Kuchen nicht zu trocken wird. Sollte der Kuchen zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken.  Der Kuchen lässt sich am nächsten Tag wunderbar zurecht schneiden und mit Fondant eindecken. Dafür ist er perfekt!   So meine Lieben, jetzt wird Weihnachten gefeiert. Ich sende Euch herzliche Grüße, habt bezaubernde Tage! Maxi

Weihnachtliche Macarons mit Lebkuchenganache

Morgen ist es wieder soweit. 3 besinnliche Tage im Kreise der Liebsten stehen an. Und wenn das Wetter schon nicht mitspielt, muss man sich die Weihnachtsstimmung anders ins Haus holen. Ich habe für die kleine Weihnachtsstimmung zwischendurch leckere weihnachtliche Macarons gebacken. Eine ausführliche Step-by-Step-Anleitung findet Ihr hier. Die Macarons werden dunkelgrün eingefärbt und mit Ganache gefüllt. Zutaten (reicht für ca. 13 Paare) 100 g Vollmilch- oder Halbbitterschokolade 60 g Sahne 1 TL Lebkuchengewürz 1 Prise gemahlene Nelken Zubereitung Die Sahne langsam erwärmen (nicht kochen). Schokolade klein hacken und zur warmen Sahne geben. Gewürze hinzufügen und so lange erwärmen, bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Ganache ca. 30 Minuten bei Raumtemperatur abkühlen lassen, danach 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Nun kann die Ganache in einen Spritzbeutel gefüllt und die Macarons befüllt werden. Ich wünsche Euch eine gute Nacht! Liebste Grüße, Maxi

Macarons

Macarons – anspruchsvolles französisches Gebäck aus Mandelbaiser. Mit Suchtfaktor! Macarons sind mir zum ersten Mal in einer Konditorei begegnet. Gekauft, probiert, verliebt! Unter einer dünnen, etwas festeren Schale versteckte sich ein weicher Kern. Die Macarons waren dazu mit Vanillebuttercreme gefüllt und sind im Mund zergangen. Ein himmlisches Geschmackserlebnis! Leider sind Macarons nicht ganz einfach zu backen. Daher gibt es an dieser Stelle eine Step-by-Step-Anleitung. Zutaten für ca. 26 Hälften (je nach Durchmesser) 6o g gemahlene Mandeln (blanchiert!) 60 g Puderzucker 37 g Eiweiß (1 Ei Größe l) 15 g Zucker bei Bedarf Lebensmittelfarbe (Pastenfarbe oder Puderfarbe) Zubereitung   Den Puderzucker sieben.     Gemahlene Mandeln hinzugeben, mit dem Puderzucker vermischen und im Zerkleinerer ca. 10 Sekunden mahlen. In ein Sieb geben und in eine Schüssel sieben. Drei weitere Male sieben.     Beim Sieben bleiben ca. ½ TL Mandelreste im Sieb. Diese werden nicht verwendet.   15 g Zucker abwiegen, zur Seite stellen. Als nächstes wird das Eiweiß abgewogen. Bitte unbedingt genau an das angegebene Gewicht halten.   Das Eiweiß aufschlagen. Sobald es schaumig wird, den Zucker langsam hinzugeben und weiter schlagen bis das Eiweiß richtig fest wird. Das dauert ein paar Minuten mit dem Handmixer.   Bei der Verwendung von Lebensmittelfarbe ist diese hinzuzugeben, sobald das Eiweiß beginnt, fest zu werden.   Das Eiweiß zur Zucker-Mandel-Mischung geben und solange in kreisenden Bewegungen unterheben, bis ein zähflüssiger Teig entstanden ist. Der Teig sollte langsam vom Löffel fließen (ähnlich wie fließende Lava). Um den Teig flüssiger zu bekommen, in der Schüssel glatt streichen und danach weiter rühren. Zum besseren Einfüllen den Spritzbeutel mit Lochtülle (0,8 – 1 cm) in einen Messbecher stellen. Den Teig nun in den Spritzbeutel füllen und kleine Tupfer auf das Backpapier spritzen. Zur Hilfe kann man auf die Rückseite vom Backpapier Kreise malen. Der Abstand sollte ca. 3 cm betragen, der Durchmesser zwischen 2,5 und 3,5 cm. Die Tülle 1 cm über das Blech halten und die Masse in die Mitte des Kreises spritzen. Die Masse verteilt sich von selbst bis zum Rand. Alternativ zu den gezeichneten Kreisen auf Backpapier können Kreise auf Papier gedruckt und dieser Ausdruck unter das Backpapier gelegt werden. Nach dem Aufspritzen wird das Papier unter dem Backpapier weggezogen und kann erneut verwendet werden.   Von unten wenige Male fest gegen das Blech klopfen, damit sich die Oberfläche der Macarons glättet und kleine Luftbläschen entweichen können. Die Macarons 30 – 60 Minuten ruhen lassen. Dies ist wichtig, damit sich beim Backen die sogenannten „Füßchen“ bilden. In der Zwischenzeit den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze frühzeitig vorheizen, damit er vor dem Backen ca. 15-20 Minuten auf Temperatur bleibt. Wenn sich eine dünne Haut auf den Macarons gebildet hat (Test mit dem Finger: vorsichtig berühren, es soll kein Teig kleben bleiben), das Blech in den Ofen schieben und die Macarons backen. Backzeit Bei mir beträgt die Backzeit 10 1/2 Minuten. Da jeder Backofen anders backt, bitte ausprobieren. nach 5 Minuten nach 10 Minuten             Nach dem Backen die Macarons auf dem Backpapier auskühlen lassen, so lassen sie sich leichter lösen. Ich nehme zum Lösen ein Messer und gehe damit unter den Macarons entlang. Danach lege ich sie zum Trocknen auf ein Gitter. Macarons, zu früh vom Backpapier gelöst Gefüllt werden die Macarons mit Ganache, Buttercreme, Creme oder Fruchtfüllung. Für dieses Rezept werden ca. 150 – 160 g Füllung benötigt. Meine Macarons bewahre ich im Kühlschrank auf. Sollten die Macarons nach dem Backen etwas trocken sein, werden hierdurch etwas weicher.   Hört sich in der Theorie gar nicht so schlimm an. Es gibt trotzdem die eine oder andere Fehlerquelle: *Verwendung von „echtem“ Mandelmehl* In den verschiedenen Rezepten ist eine der Zutaten das Mandelmehl. Das gibt es im Reformhaus. Bitte verwerft die Idee. Echtes Mandelmehl wird aus „Presskuchen“ hergestellt. Hierbei handelt es sich um ein Nebenprodukt, welches bei der Ölherstellung anfällt. Das Mehl ist (teil)entölt und dadurch sehr trocken. Beim Mischen mit dem steifen Eiweiß nimmt das Mehl sämtliche Flüssigkeit auf, sodass der Teig dick und trocken wird.  Mit Mandelmehl sind tatsächlich die gemahlenen Mandeln aus dem Supermarkt gemeint, die zusammen mit dem Puderzucker noch feiner gemahlen werden. *die Mandeln werden nicht nochmal gemahlen* Werden die Mandeln nicht noch feiner gemahlen, sondern direkt aus dem Tütchen verwendet, gibt es durch die größeren Mandelstückchen beim Backen auf den Macarons kleine Pickelchen. *die Konsistenz des Teiges stimmt nicht* Die Konsistenz ist für das spätere Ergebnis sehr wichtig. Ist der Teig zu dick, zieht er sich nicht glatt. Es gibt Zipfelchen und unschöne Beulen. Die Macarons schmecken trotzdem, sehen aber nicht richtig schön aus. Der Teig sollte dickflüssig sein und vom Löffel fließen, ohne zu reißen. *falsche Backofeneinstellung* Vielleicht ist Euch bereits aufgefallen, dass, abhängig vom jeweiligen Rezept, die Backzeit und die Temperatur variieren. Selbst bei Verwendung des gleichen Rezeptes schwanken die Temperaturangaben und die Backzeit. Genau so verhält es sich mit Ober-/Unterhitze und Umluft. Ein Patentrezept gibt es leider nicht. Erschwerend hinzu kommt, dass sich in den verschiedenen Backöfen die Wärme anders verteilt und 175°C nicht gleich 175°C sind. Gemessen habe ich die Temperatur in meinem Backofen nicht. Ich habe mich auf die Anzeige verlassen.  Ich lasse den Backofen, wenn er signalisiert, dass die gewünschte Temperatur erreicht ist, noch 20 Minuten auf dieser Temperatur, bevor ich das Blech in den Ofen gebe. Adernfalls habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Macarons im vorderen Teil des Ofens nichts werden, da der Ofen dort noch kühler ist. Mit der genannten Einstellung meines Backofens bin ich gut zurecht gekommen, habe jedoch diverse Male die verschiedensten Varianten ausprobiert, bis ich zu einem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen bin. *zu kurze oder zu lange Backzeit* Werden die Macarons nicht lange genug gebacken, kleben sie am Backpapier fest. Bei zu langer Backzeit werden sie braun und trocken.   Lasst Euch nicht entmutigen, wenn es nicht gleich funktioniert. Ich habe ebenfalls viele erfolglose Versuche hinter mir. Ich wünsche Euch viel Erfolg beim Ausprobieren und sende Euch liebe Grüße! Maxi

Gewürzgugelhupf

Wie schnell die Zeit vergeht. Heute haben wir schon den 4. Advent. Weihnachten steht vor der Tür. Habt Ihr alle Geschenke beisammen? Wir haben heute unseren Weihnachtsbaum aufgestellt und geschmückt und sind bereit für den Heiligabend. Zur Versüßung des Nachmittags habe ich einen kleinen Gugelhupf gebacken, den ich mit leckeren weihnachtlichen Gewürzen verfeinert habe. Bei dem Duft, der sich verbreitet hat, wäre selbst der letzte Weihnachtsmuffel in Stimmung gekommen. Zutaten für einen kleinen Gugelhupf (16 – 18 cm Durchmesser) 2 Eier, getrennt 125 g Butter, zimmerwarm 100 g Zucker 1 TL selbstgemachter Vanillezucker 45 g gemahlene Haselnüsse 100 g Mehl 15 g Backkakao 2 TL Backpulver 1 TL gemahlenen Kardamom 1/2 TL Zimt 1/2 TL gemahlene Nelken 1 Prise Salz 100 ml Milch 50 g Schokoladenraspeln (zartbitter) außerdem: 50 g Puderzucker ca. 1 EL Wasser oder Zitronensaft Zubereitung Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Gugelhupfform mit Butter einfetten. 50 g Zartbitterschokolade raspeln. Diese wird zum Schluss benötigt. Die Eier trennen. Zum Eigelb die Butter, den Zucker und den Vanillezucker hinzugeben und schaumig rühren. Die Haselnüsse mit dem Mehl, dem Backkakao und den Gewürzen mischen, Backpulver hineinsieben und im Wechsel mit der Milch unter die schaumige Masse rühren. Die Prise Salz ebenfalls hinzugeben. Das Eiweiß zu Eischnee aufschlagen und zusammen mit den Schokoraspeln unterheben. Den Teig in die gefettete Gugelhupfform geben und backen.  Backzeit Etwa 40 – 45 Minuten. Stäbchenprobe machen. Sollte der Kuchen zum Ende der Backzeit zu dunkel werden, mit einem Stück Alufolie abdecken. Nach dem Backen kurze Zeit in der Form abkühlen lassen, dann stürzen. Puderzucker sieben, mit dem Wasser (oder dem Zitronensaft) mischen und auf den ausgekühlten Gugelhupf geben.  Habt noch einen entspannten Sonntag und einen schönen 4. Advent! Süße Grüße, Maxi

Stollenlollis

Alle Jahre wieder… ist nicht nur Weihnachten, sondern auch mein Geburtstag! Und jedes Jahr überlege ich, womit ich meine Arbeitskollegen und Kolleginnen im Büro überraschen kann. Im letzten Jahr habe ich Wintercupcakes mit blauem Frosting und winterlicher Deko gezaubert. Außerdem gab es Apfel-Marzipan-Muffins mit Zimtstreuseln. Seit meine Leidenschaft fürs Backen entfacht ist, gibt es auch zwischendurch schon mal die eine oder andere Leckerei. Zu meinem diesjährigen Geburtstag sollte es mal etwas anderes sein. Entschieden habe ich mich für Stollenlollis. Zutaten für 20 Stk. mit 7 cm Durchmesser 100 g Walnüsse 100 g getrocknete Cranberrys 1 Orange, unbehandelt 2 Prisen gemahlene Nelken 300 g Mehl und noch etwas Mehl 1 P. Backpulver 150 g Quark, mdst. 20 % Fett 6 EL Öl 6 EL Milch 4 EL Zucker 1 gehäufter TL Vanillezucker (selbstgemacht) außerdem: 50 g Butter 4 EL Puderzucker Eisstiele oder Holzstäbchen mit breitem Ende Zubereitung Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Orange abwaschen, Cranberrys und die Walnüsse grob hacken. Die Orangenschale abreiben und anschließend die Orange auspressen. Die Schale und 4 EL Orangensaft zu den Cranberrys und den Nüssen geben. 2 großzügige Prisen Nelken hinzugeben und vermischen. Das Backpulver ins Mehl sieben und zur Seite stellen. Quark mit Öl, Milch, Zucker und Vanillezucker mischen und das mit dem Mehl vermengte Backpulver hinzugeben, die Cranberry-Nuss-Mischung ebenfalls hinzufügen und kneten. Ich habe den Teig mit der Hand geknetet. Er ist feucht, lässt sich leicht kneten und klebt etwas. Ich habe daher noch ein bisschen Mehl dazu geschüttet, etwa 1 EL, aber nur so viel, dass der Teig nicht mehr so klebt. Den Teig auf einer bemehlten Fläche nun ca. 1,5 – 2 cm dick ausrollen und Kreise mit einem Durchmesser von 7 cm ausstechen. Zum Ausstechen habe ich ein Glas verwendet. Ein runder Ausstecher kann ebenfalls genutzt werden. Die ausgestochenen Teigkreise auf ein Backblech legen und einen Eisstiel bis max. zur Hälfte einstecken. Da ich keine Eisstiele gefunden habe, habe ich Holzstiele verwendet und das breite Ende in die Teigkreise gesteckt. Normale „Schaschlikspieße“ funktionieren nicht, da der Teig hiervon herunterfallen würde.   Da die Teigkreise noch etwas aufgehen, nicht mehr als 4 nebeneinander auf das Blech legen.  Die Butter in einen Topf geben, den Puderzucker in ein Schälchen sieben und beides beiseite stellen. Backzeit Die Backzeit beträgt 18 Minuten, dann sind die Stollenlollis fertig gebacken und etwas gebräunt. Kurz vor Ablauf der Backzeit die Butter erwärmen, bis sie flüssig ist. Die Stollenlollis noch heiß mit der Butter bepinseln und dick mit Puderzucker bestäuben. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Wie die Stollenlollis angekommen sind? Sehr gut! Manchmal beeindrucken die einfachen Dinge, es muss nicht immer eine tolle Torte sein. Ich habe die doppelte Menge gebacken und wir haben hiervon noch ein paar Tage gegessen. Meine Lieben, ich wünsche Euch noch ein zauberhaftes Wochenende. Allerliebste Grüße, Maxi