Kuscheltasse (heiße Schokolade mit Marshmallows)

Brrr, ist das kalt geworden. Wurde bei Euch am Wochenende der Winter eingeläutet? Ich saß voller Hoffnung und Vorfreude auf den ersten Schnee zu Hause, aber bis auf ein paar dicke graue Wolken, die sich ab und an vor den blauen Himmel geschoben haben, ist nichts passiert. Nach einem kurzen Halt in der Küche habe ich es mir auf der Couch gemütlich gemacht. Schaut mal, was mir dabei Gesellschaft geleistet hat: Eine leckere Kuscheltasse! Das Richtige für kalte, kuschelige Herbst- und Wintertage. Die Marshmallows lösen sich in der heißen Schokolade auf. Dazu kommt es bei mir meist jedoch nicht, denn wenn sie etwas angeschmolzen sind, sind sie besonders lecker. Zutaten für eine große Tasse (ca. 400 – 450 ml) 275 ml Milch 125 ml Sahne 2 TL Backkakao  1 TL Vanillezucker, selbstgemacht 65 g Halbbitterschokolade (z.B. Ritter Sport Halbbitter) Marshmallows Zubereitung Die Milch mit der Sahne langsam erhitzen. Dabei den Vanillezucker und das Kakaopulver hinzugeben. Regelmäßig umrühren, damit nichts ansetzt. In der Zwischenzeit die Schokolade klein hacken und in der Flüssigkeit schmelzen. In eine Tasse oder in Tassen füllen und Marshmallows auf die heiße Schokolade geben. Die heiße Schokolade ist richtig schön süß. Verfeinern lässt sie sich mit einer Prise Zimt oder Lebkuchengewürz. Oder wie wäre es mit dem Mark einer Vanilleschote oder einem Schuss Likör? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das Rezept könnt Ihr beliebig ergänzen. Süße Grüße, Maxi

Zitronentorte mit fruchtig frischer Joghurt-Frischkäse-Füllung

  Auf der Suche nach dem perfekten Biskuit habe ich ein neues Rezept ausprobiert. Der Biskuitboden ist tatsächlich fast 8 cm hoch geworden! Genau so habe ich mir das vorgestellt. Das Rezept möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten: Zutaten für eine einen Biskuit (15 cm Durchmesser) 3 Eier (wichtig: kleine Eier, entweder s oder kleine m) ½ TL Vanillezucker 83 g Zucker 1 gestr. TL Backpulver 107 g Mehl Zubereitung Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ich fette meine Backform nicht ein, damit die Masse beim Backen nicht an der Form „herunterrutscht“, sondern lege nur den Boden mit Backpapier aus. Die Eier zusammen mit dem Zucker lange aufschlagen. Mit der Küchenmaschine dauert es ca. 15 Minuten, mit dem Handmixer bestimmt 25 Minuten. Das Volumen sollte sich verdreifachen und die Masse cremefarben und glänzend sein. Backpulver in das Mehl sieben und die Mischung vorsichtig unter die Ei-Zucker-Creme heben. Beim Unterheben hat jeder seine eigenen Vorlieben. Ich nehme gerne den Teigschaber aus Silikon, da ich mit diesem beim Unterheben mögliche Mehlreste, die noch an der Schüssel kleben, abkratzen kann und sämtliche Teigreste aus der Rührschüssel beim Umfüllen in die Backform herausbekomme. Die Masse nun in die Backform füllen und backen. Backzeit Die Backzeit hat bei mir 28 Minuten betragen. Der Biskuit ist goldig braun, wenn er fertig ist. Stäbchenprobe! Vor dem Stürzen etwas abkühlen lassen und die Ränder mit einem scharfen Messer lösen.  Am nächsten Tag, nachdem der Biskuit ausgekühlt ist, habe ich ihn zweimal geteilt und als Füllung eine fruchtig frische Zitronencreme gewählt: Zutaten für die Joghurt-Frischkäse-Füllung 150 g Naturjoghurt, stichfest 150 g Frischkäse Saft und Schale einer Biozitrone 50 g Puderzucker 1 P. gemahlene Gelatine, alternativ 6 Blatt Gelatine 200 g Sahne Zutaten für die Zitronensahne 200 g Sahne 1 P. Sahnesteif Schale von ½ Biozitrone 4 TL Zitronensaft 25 g Puderzucker außerdem: 2 EL Lemoncurd 3 TL Zitronensaft etwas Speisestärke Zubereitung Für die Füllung den Joghurt mit dem Frischkäse, dem Saft und der abgeriebenen Schale einer Biozitrone sowie dem Puderzucker zu einer glatten Masse verrühren. Die Gelatine nach Packungsanweisung zubereiten. Ich habe die gemahlene Gelatine 10 Minuten in 5 EL Wasser quellen lassen und anschließend langsam erwärmt. In die flüssige Gelatine habe ich 3 EL der Joghurt-Frischkäse-Masse eingerührt. Diese wird zu der restlichen Masse gegeben und und mit einem Handmixer verrührt (zügig arbeiten, damit die Gelatine nicht klumpt). Nun die Sahne schlagen und vorsichtig unterheben. Die Schüssel ein paar Minuten in den Kühlschrank stellen, bis die Masse etwas angezogen hat und ein bißchen dickflüssiger wird. In der Zwischenzeit werden die Tortenböden vorbereitet. 1 EL Lemoncurd in einem Topf langsam erwärmen, bis es flüssig ist. Den unteren und den mittleren Boden damit beträufeln. Um den unteren Boden einen Tortenring stellen. Die Hälfte der Masse auf dem Boden verteilen, den mittleren Boden darauf legen und die restliche Masse verteilen. Nun den 3. Boden in den Tortenring legen und die Füllung über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen. Am nächsten Tag den Tortenring entfernen. Die Sahne mit Sahnesteif aufschlagen, abgeriebene Zitronenschale, Zitronensaft und Puderzucker vorsichtig unter die Sahne heben und die Torte damit einstreichen. Ein wenig Sahne ist bei mir übrig geblieben.   Die Torte kann beliebig dekoriert werden. Für die Deko mit Lemoncurd 1 EL Lemoncurd mit 3 TL Zitronensaft und einer guten Messerspitze Stärke erwärmen. Abkühlen lassen, bis die Konsistenz honigartig ist und auf die Torte träufeln. Für ein intensiveres Gelb kann man etwas Lebensmittelfarbe hinzugeben. Ich habe Zitronengelb von Wilton verwendet.   Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche! Liebe Grüße, Maxi

Brownies mit Beerenstreuseln

Ich bin ein bekennender Schokoholiker. Schokolade geht immer, ob im Sommer oder im Winter, ob am Tag oder in der Nacht. Im Sommer darf ein leckeres Schokoeis nicht fehlen, zum Winter gehören Pralinen und eine große Tasse heiße Schokolade. Ihr wisst ja: Ein Leben ohne Schokolade ist möglich, aber sinnlos! Passend zu meiner fortgeschrittenen Schokisucht liebe ich selbstverständlich auch Brownies in allen Variationen. Der klassische Brownie lässt sich mit Hilfe von Obst, diversen Arten von Nüssen, Karamell, Erdnussbutter, Marshmallows, Gewürzen und Co. variieren und jahreszeitgerecht anpassen.      Ich stelle Euch heute Brownies mit Beerenstreuseln vor. Es lassen sich grundsätzlich auch andere Beerenarten verwenden, aber die sauren Johannisbeeren stellen einen schönen Kontrast zu den süßen Brownies dar. Zutaten für eine 23 x 23 cm Form  für den Brownieteig:  150 g Zartbitterschokolade 125 g Butter 125 g braunen Zucker 2 Eier 1 Prise Salz 25 g Kakao (Backkakaopulver) 100 g Mehl 1/2 TL Backpulver für die Streusel: 120 g Mehl 50 g Zucker 80 g Butter 100 g Beeren Zubereitung Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Mehl mit dem Kakao vermischen und das Backpulver hinein sieben. Schüssel erst mal zur Seite stellen.  Die Schokolade mit einem scharfen Messer klein hacken und zusammen mit der Butter in einem Topf langsam schmelzen. Währenddessen den braunen Zucker, die Eier und die Prise Salz mit dem Rührgerät schaumig rühren. Das Schoko-Butter-Gemisch hinzugeben, verrühren. Zuletzt wird das mit dem Kakao und dem Backpulver vermischte Mehl hinzugegeben und untergerührt. Der Brownieteig ist fertig, recht zäh, und kann gleichmäßig in der Form verteilt werden. Nun geht es an die Streusel. Hierfür werden Mehl, Zucker und Butter verknetet. Ich knete Streusel grundsätzlich mit der Hand, um ein Gefühl dafür zu haben, wann die Zutaten ausreichend verknetet sind. Den Teig zerbrösle ich mit den Fingern, sodass ich in der Schüssel Streusel habe. Zu den Streuseln werden die Johannisbeeren hinzugegeben und vorsichtig mit der Hand vermischt, damit sie nicht aufplatzen.  Die Beerenstreusel auf den Brownieteig geben und ab in den Ofen damit.  Backzeit Die Brownies müssen ca. 15 – 20 Minuten backen. Wenn bei der Stäbchenprobe noch Teig am Stäbchen klebt, ist das nicht schlimm, denn ein Brownie sollte nicht ganz durchgebacken sein.  Habt noch einen schönen sonnigen Sonntag! Herbstliche Grüße,  Maxi

Summer dreaming Cake (mit Schoko-Nuss-Kuchen)

  An regnerischen Sonntagen verbringe ich die Zeit am liebsten in der Küche. Wenn draußen alles grau ist, darf es drinnen gerne mal bunt werden. Das Resultat ist eine Torte, die Sommerträume weckt.      Unter dem Fondant befindet sich einer meiner Lieblingskuchen für Fondanttorten: ein Schoko-Nuss-Kuchen. Der Kuchen ist wunderbar saftig und schmeckt herrlich nussig. Selbst nach 4 Tagen. Da er mir am ersten Tag noch ein wenig zu fluffig ist, verarbeite ich ihn am 2. Tag.  Zutaten (18er cm Durchmesser)   75 g Butter 110 g Zucker 1 Prise Salz 1 gestr. EL selbstgemachter Vanillezucker 3 Eier 125 g Magerquark 100 g NussPli 100 g gemahlene Haselnüsse 80 g Mehl 1,5 TL Backpulver Zubereitung Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Backform mit Backpapier auslegen, die Seiten nicht fetten.  Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker lange schaumig rühren. Es muss eine luftige Masse entstehen. Die Eier nacheinander hinzugeben; jedes Ei einzeln mit der Masse verrühren. Währenddessen  das Backpulver in das Mehl sieben.  Das NussPli und den Quark der Masse hinzufügen, verrühren. Danach die Nüsse und anschließend das Mehl mit dem Backpulver in den Teig gegeben und unterrühren.    Den Teig in eine Form mit 18 cm Durchmesser füllen. Ich lege meine Formen mittlerweile nur noch am Boden mit Backpapier aus.  Backzeit Ca. 50 bis 55 Minuten. Je nach Backofen und Bräunung kann die Backzeit zwischen 50 und 60 Minuten variieren. Stäbchenprobe machen.  Ich wünsche Euch viel Spaß beim Backen und eine schöne Restwoche! Liebe Grüße,  Maxi