Naked Cake mit Mascarponecreme und Früchten

Es wird nackt am heutigen Tag. Nackt? Richtig, denn es gibt einen Naked Cake. Naked Cakes sind Torten, die weder mit Sahne noch mit Ganache eingestrichen und nicht mit Fondant eingekleidet werden. Die Böden und Cremeschichten sind sichtbar und offenbaren gleich, was Euch Leckeres erwartet. Für die Dekoration werden meist frische Beeren verwendet, aber auch andere Früchte oder Blumen sind vorstellbar. Meinen Naked Cake habe ich, in Anlehnung an den bevorstehenden Valentinstag, in Herzform gebacken. Der Vanillebiskuit ist gefüllt mit einer Mascarponecreme und belegt mit frischen Beeren. Los geht’s:    Zutaten für einen Biskuit (für eine 2 Liter Form oder runde Form, 20 cm Durchmesser) 4 Eier 1 TL selbstgemachter Vanillezucker 135 g Zucker Mark einer Vanilleschote 180 g Mehl 1,5 TL Backpulver zum Tränken: 2 EL Vanillesirup 2,5 EL Wasser außerdem: Kirschmarmelade oder andere rote Marmelade Zubereitung Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Herzform*  fetten und mit gemahlenen Mandeln, Mehl, etc. ausstreuen (bei einer Springform den Boden mit Backpapier auslegen, die Seiten nicht fetten). Eier, Zucker, Vanillezucker und das Mark der Vanilleschote ca. 20 Minuten aufschlagen, bis eine helle Masse entstanden ist. Das Volumen sollte sich deutlich vergrößert haben. Backpulver ins Mehl sieben und vorsichtig unter die aufgeschlagene Masse heben. Backzeit Ca. 24 – 26 Minuten. Stäbchenprobe machen und nicht zu lange backen, damit der Biskuit nicht zu trocken wird. Den Biskuit abkühlen lassen und 2 x teilen. Vanillesirup mit Wasser mischen und den unteren und mittleren Boden damit tränken. Danach mit Marmelade bestreichen.    Zutaten für die Mascarponecreme 250 g Mascarpone 100 g Frischkäse 125 g griechischer Joghurt 4 EL Vanillesirup Mark einer Vanilleschote 100 g Sahne 1 P. Sahnefest außerdem: frische Beeren nach Wahl Zubereitung Mascarpone, Frischkäse, Joghurt, Vanillesirup und das Mark einer Vanilleschote kurz glatt rühren. Die Sahne mit dem Sahnefest steif schlagen und unterheben. Nun die Hälfte der Creme auf dem unteren und dem mittleren Boden verteilen. Ich habe hierzu einen Spritzbeutel mit Lochtülle verwendet. Mit Beeren belegen.    Die restliche Creme verteilen, die Böden vorsichtig aufeinander legen und mit Beeren verzieren.    Ich wünsche Euch einen schönen Nachmittag, liebste Grüße! Maxi *Affiliate Link: Bei den gekennzeichneten Produktempfehlungen handelt es sich um Affiliate Links von Amazon. Für den Klick auf den Link entstehen weder Kosten noch kaufst Du etwas. Wenn Du innerhalb der nächsten 24 Stunden über diesen Link etwas bestellst, wird mir eine kleine Provision gutgeschrieben. Die gekauften Produkte werden hierdurch nicht teurer.

Zimtschnecken

  Welch ein leckerer Duft von Zimt und Butter durch die Küche zieht. Gleich sind die nächsten Zimtschnecken fertig, eine traditionelle skandinavische Backspezialität. Einmal angefangen zu essen, ist es schwer, damit aufzuhören. Wusstet Ihr, dass es in Schweden sogar den Tag der Zimtschnecke, den sogenannten „Kanebullens dag“ gibt? Dieser findet alljährlich am 4. Oktober statt. Obwohl, eigentlich ist in Schweden doch jeder Tag der Tag der Zimtschnecke. Die Zimtschnecken schmecken übriges am besten, wenn sie frisch aus dem Ofen und noch schön warm sind. Ich werde nun eine heiße Zimtschnecke genießen und für Euch gibt es das Rezept zum Nachbacken:       Zutaten für ca. 24 Stück 500 g Mehl 1 geh. TL Kadamom 1/3 TL Salz 1 Ei 75 g Butter, zimmerwarm 75 g Zucker + 1 TL 210 ml Milch ½ Würfel (21 g) Hefe außerdem: ca. 80 g Butter, zimmerwarm 25 g brauner Zucker 50 g weißer Zucker 1 geh. EL Zimt 1 EL flüssige Butter   1 Ei etwas Milch 1 Prise Salz Hagelzucker     Zubereitung Für den Hefeteig (ein ausführliches Tutorial findet Ihr hier) die Milch in der Mikrowelle oder auf dem Ofen etwas erwärmen. 1 TL Zucker hinzugeben und die Hefe hinein bröseln. Das Hefegemisch ca. 20 Minuten stehen lassen. In dieser Zeit sollte der Gärvorgang eingesetzt haben.  Während dessen das Mehl mit gemahlenem Kadamom, Salz, Zucker, Butter und dem Ei in eine Schüssel geben. Das Hefegemisch hinzugeben und so lange kneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 60 Minuten gehen lassen. Die Küchenplatte mit etwas Mehl bestäuben und den Teig kräftig durchkneten. Sollte der Teig noch kleben, etwas Mehl einarbeiten. Nun den Teig rechteckig ausrollen (ca. 55 x 28 cm) und mit der zimmerwarmen Butter bestreichen. Zucker und Zimt mischen, auf dem Teig verteilen bis auf einen kleinen Rand an der langen Seite und von der anderen langen Seite her aufrollen. Von der Rolle ca. 2 cm breite Stücke abschneiden, mit der Schnittseite auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ein wenig platt drücken.      Die Schnecken mit flüssiger Butter bestreichen und ca. 60 Minuten, abgedeckt mit einem Küchentuch, gehen lassen.Während dessen den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ei, Milch und Salz mischen und die Zimtschnecken damit einpinseln,mit Hagelzucker bestreuen und backen.  Backzeit 8-9 Minuten     Am nächsten Tag sind die Zimtschnecken etwas fester. Ihr könnt sie einfach etwa 10 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen, damit sie wieder warm und weich sind.  Macht es gut Ihr Lieben. Süße Grüße! Maxi

Baby Shower – leichte Zitronen-Heidelbeer-Torte

Baby Shower – dabei wird zu Ehren der werdenden Mutter von ihren Freundinnen eine Party organisiert und genau das haben wir in den letzten Wochen getan. Am Sonntag war es schließlich soweit: in der mit niedlicher blauer Babydeko verzierten Wohnung haben wir mit einem (natürlich alkoholfreien) Sektchen die werdende Mutter empfangen, die zuvor von ihrem Mann aus der Wohnung gelockt wurde. Ein sehr emotionaler Moment, in welchem auch das eine oder andere Tränchen gekullert ist.  Es folgte ein toller Nachmittag mit allerlei leckerem Essen, Babyshowerspielen, Babyboby bemalen und vielen vielen Geschenken. Da die werdende Mutter einer meiner Lieblingsmenschen ist, war es für mich selbstverständlich, für sie ein Babytörtchen zu zaubern. Darauf habe ich mich so sehr gefreut, denn eine Babytorte wollte ich schon immer mal machen. Eine leichte Torte sollte es sein, am besten fruchtig und ohne Alkohol. Als Füllung habe ich eine Zitronen-Heidelbeer-Füllung gewählt mit Joghurt, Quark und Sahne.    Zutaten für einen Zitronenwunderkuchen (20 cm Durchmesser) 4 Eier ¾ EL selbstgemachter Vanillezucker 163 g Puderzucker 165 ml Buttermilch Zitrone 90 ml Öl 215 g Mehl 1 TL abgeriebene Zitronenschale 1 Prise Salz 2 gestr. TL Backpulver Zubereitung Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer hohen Backform mit Backpapier auslegen. Eier mit Zucker und Vanillezucker aufschlagen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Mehl, Zitronenschale und Salz mischen, Backpulver hinzusieben. Erst die Buttermilch, dann das Öl zur aufgeschlagenen Masse hinzugeben. Kurz rühren, die Mehlmischung hinzugeben und nur ganz kurz unterheben, bis alles verrührt ist. Backzeit 50 bis 60 Minuten, mit Isoliermethode zum gleichmäßigen Backen ca. 75 Minuten. Stäbchenprobe! Für die Creme werden 2 Gläser Heidelbeeren à 340 g benötigt. Zutaten für die Zitronen-Heidelbeer-Creme 200 g Joghurt 200 g Quark 3 EL Heidelbeerkonfitüre 50 ml Buttermilch Zitrone 75 ml Blaubeersaft abgeriebene Schale einer Zitrone 35 g Puderzucker 1,5 P. Gelatinefix, alternativ 3-6 Blatt Gelatine 200g Sahne 1 P. Sahnefest ca. 85 g Heidelbeeren außerdem: 190 g Heidelbeeren 65 ml Heidelbeersaft 2,5 EL frisch gepresster Zitronensaft 105 g Gelierzucker 2:1 Zubereitung Die Heidelbeeren in ein Sieb geben, den Saft auffangen. 190 g Heidelbeeren, 65 ml Heidelbeersaft, 2,5 EL frisch gepresstem Zitronensaft und 105 g Gelierzucker in einen Topf geben, 5 Minuten köcheln und etwas abkühlen lassen. 6 EL für die Böden bei Seite stellen. Währenddessen die Sahne mit Sahnefest steif schlagen und kühl stellen. Joghurt, Quark, restliche Heidelbeerkonfitüre, Buttermilch, Heidelbeersaft, Zitronenschale und Puderzucker glatt rühren. Gelatinefix hinzugeben und eine weitere Minute rühren. Die gekühlte Sahne und die restlichen Heidelbeeren (ca. 85 g) unterheben.  Den Kuchen 3 x teilen. Um den unteren Boden einen Tortenring setzen. Die Böden 2, 3 und 4 mit je 2 EL Heidelbeerkonfitüre bestreichen. Auf den 1. Boden 1/3 der Creme geben. Den 2. Boden mit der mit Konfitüre bestrichenen Seite auf die Creme legen. Mit der restlichen Creme und den Böden ebenso verfahren. Die Torte über Nacht kühl stellen und am nächsten Tag mit fondanttauglicher Buttercreme oder Ganache einstreichen und mit Fondant eindecken. Einen entspannten Sonntag wünsche ich Euch und den werdenden Eltern alles Gute für eine neue, spannende und ereignisreiche Zeit zu Dritt. Liebste Grüße! Maxi

Spekulatiustorte mit weißer Schokozimtcreme

  Was passt besser zum derzeitigen Wetter als ein tolles Wintertörtchen? Bei uns ist der Schnee leider nicht liegen geblieben, aber vielleicht versteckt sich bei Euch die Landschaft unter einer dicken Schneedecke und Ihr habt Lust, es Euch mit einem Stückchen Torte auf der Couch gemütlich zu machen. Dieses leckere Wintertörtchen hat mich durch die Weihnachtszeit begleitet und wurde viele viele Male gebacken. Lockerer Spekulatiusbiskuit, getränkt mit ein wenig Baileys und befüllt mit einer himmlisch leckeren Creme mit weißer Schokolade und Zimt. Diese Torte ist mein ganz persönlicher Liebling. Und während ich weiter von der Torte schwärme, gibt es für Euch das Rezept: Zutaten für einen Spekulatiusbiskuit (18 cm Durchmesser) (es werden 2 Kuchen benötigt) 2 Eier 1 TL selbstgemachter Vanillezucker 60 g Zucker 78 g Mehl ¾ TL Backpulver 1 ½ TL Spekulatiusgewürz Zubereitung Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, die Seiten nicht fetten! Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker ca. 20 Minuten aufschlagen, bis eine helle Masse entstanden ist und sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Mehl und Spekulatiusgewürz vermischen, Backpulver hinzusieben und vorsichtig unter die aufgeschlagene Masse heben. Backzeit Ca. 18 Minuten. Stäbchenprobe machen und nicht zu lange backen, da der Biskuit sonst trocken würde. Den 2. Biskuit vorbereiten und backen.      Zutaten für die weiße Schokozimtcreme 200 g Sahne 1 P. Sahnefest 260 g weiße Schokolade 250 g Mascarpone 2 TL Zimt 1 EL Baileys ½ P. Gelatinefix, alternativ 1-2 Blatt Gelatine zum Tränken: je 3 EL Baileys  Zubereitung Sahne mit Sahnefest steif schlagen und kühl stellen. Die Schokolade hacken und langsam im warmen Wasserbad schmelzen. Beiseite stellen, damit sie abkühlt. Mascarpone mit Zimt und dem Baileys zu einer glatten Masse verrühren, die abgekühlte flüssige Schokolade hinzugeben und weiter rühren. Gelatinefix hinzufügen und noch 1 Minute rühren. Die gekühlte Sahne unterheben und die Creme sofort zum Befüllen verwenden.      Die beiden Kuchen jeweils 1 x teilen. Es werden 4 Böden gleicher Höhe benötigt. Um den unteren Boden wird ein Tortenring gesetzt. Den Boden mit 3 EL Baileys tränken und mit 1/3 der Creme bestreichen. Mit Boden 2 und 3 ebenso verfahren, der 4. Boden bildet den „Deckel“. Die Torte über Nacht kühl stellen, damit die Füllung fest wird. Zutaten für die Sahne-Frischkäse-Creme 130 g Frischkäse 200 g Sahne 2 P. Sahnefest 50 g Puderzucker Zubereitung Frischkäse glatt rühren, beiseite stellen. Sahne mit Sahnefest steif schlagen, vorsichtig den Puderzucker unterrühren und zuletzt den Frischkäse. Die Torte einstreichen und kühl stellen. Vor dem Servieren mit Spekulatius dekorieren.     Habt noch einen schönen Sonntag und kommt gut in die neue Woche. Süße Grüße! Maxi

Tiramisucupcakes

Ich wünsche Euch ein frohes Jahr 2017 voller Glück, Liebe und Gesundheit! Ich hoffe, Ihr seid gut im neuen Jahr angekommen. 365 wundervolle Tage warten auf uns. Viel Zeit für Pläne, gute Vorsätze und jede Menge toller Leckereien. Habt Ihr gute Vorsätze? Ich habe keine, sondern warte ab, was das neue Jahr so mit sich bringt. Oft ist das Einhalten von guten Vorsätzen nur von kurzer Dauer. Daher lieber spontan und nachhaltig.  Wo wir gerade bei den guten Vorsätzen sind: zum Start ins neue Jahr habe ich ein Cupcakerezept für Euch. Zum Silvesterkaffee hatten wir am Nachmittag diese tollen Tiramisucupcakes. Die Cakes sind aus getränktem Biskuitteig, garniert mit einem Mascarponetopping.     Zutaten für 12 Kaffeebiskuit-Cakes 2 große Eier 70 g Zucker ½ TL selbstgemachter Vanillezucker 90 g Mehl ½ TL Backpulver 1,5 TL Instantespressopulver zum Tränken: 30 ml Espresso 10 ml Karamellsirup 10 ml Amaretto Zubereitung Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Eier, den Zucker und den Vanillezucker ca. 15-20 Minuten aufschlagen, bis eine helle Masse entstanden ist und sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Das Backpulver in das Mehl sieben und zusammen mit dem Instantespressopulver vorsichtig unter die Masse heben. Die Biskuitmasse auf 12 Muffinförmchen aufteilen und backen. In der Zwischenzeit den Espresso mit dem Karamellsirup und dem Amaretto mischen. Dies wird zum späteren Tränken benötigt. Backzeit Die Cupcakes sind nach 13 Minuten fertig gebacken. Stäbchenprobe machen. Die abgekühlten Cupcakes 3-4 x mit einem Holzspieß einstechen. In jedes Loch 1 ml der Flüssigkeit zum Tränken geben. Dies geht am besten mit einer kleinen Spritze.    Zutaten für das Topping 150 g Butter 125 g Puderzucker 35 ml Espresso (ca. 4 EL) 1 EL Karamellsirup 250 g Mascarpone 100 g Frischkäse Zubereitung Butter und Puderzucker schaumig rühren. Espresso und Karamellsirup hinzufügen. Durch die viele Flüssigkeit wird die Butter nun etwas griselig. So lange mit dem Handmixer weiterrühren, bis wieder eine glatte Masse entstanden ist. Dann nur noch kurz Mascarpone und Frischkäse unterrühren und das Frosting ca. 30 Minuten kühl stellen. Bei Bedarf noch länger kühlen. Das Frosting bleibt cremig, ist aber stabil genug zum Spritzen.  Vor dem Servieren die Cupcakes mit Backkakao bestäuben.   Viel Spaß beim Backen Ihr Lieben. Beste Grüße! Maxi

Baileys Torte zu Silvester

In wenigen Stunden beginnt das Jahr 2017. Zeit für einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2016: 2016 war privat und beruflich ein eher ruhiges, unscheinbares Jahr für mich. Nach den turbulenten letzten Jahren habe ich die Zeit genossen und genutzt, Euch viele tolle Rezepte zu präsentieren. Viele Stunden habe ich gebacken, geschrieben, dekoriert und fotografiert. Mein Blog ist gewachsen und ich möchte mich bei Euch für die Unterstützung bedanken. Ich freue mich auf das neue Jahr und die gemeinsame Zeit mit Euch! Was steht heute Abend bei Euch an? Wir werden im Rahmen der Familie feiern. Nach dem Kaffee am Nachmittag gibt es am Abend Raclette. Um Mitternacht schneiden wir nach einem Sektchen die Torte an, die in diesem Jahr, passend zur restlichen Dekoration, ganz in Gold gehalten ist. Unter dem Fondant befindet sich ein Schoko-Nuss-Kuchen mit Baileys, gefüllt mit einer Baileyspuddingcreme.  Zutaten für einen Baileyswunderkuchen (18 cm Durchmesser) 3 Eier ½ EL selbstgemachter Vanillezucker 135 g Puderzucker 140 ml Baileys 75 ml Öl 25 g gemahlene Haselnüsse 145 g Mehl 1 Msp. Zimt 1 EL (15 g) Backkakao 1 Prise Salz 1,5 geh. TL Backpulver Zubereitung Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Backform mit Backpapier auslegen. Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker aufschlagen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. In der Zwischenzeit die gemahlenen Haselnüsse ohne Fett in einer Pfanne anrösten, ein wenig abkühlen lassen und mit dem Mehl, Zimt, dem Backkakao, dem Salz und dem Backpulver mischen. Erst den Baileys und das Öl zur aufgeschlagenen Masse hinzugeben, nur kurz rühren, dann die Mehlmischung kurz unterheben.  Backzeit 50 bis 60 Minuten, mit Isoliermethode zum gleichmäßigen Backen ca. 75 Minuten. Stäbchenprobe! Zutaten für die Baileyspuddingcreme 250 ml Milch 100 ml Baileys 1 P. Vanillepuddingpulver 55 g feiner brauner Zucker 1 TL Karamellsirup 1,5 P. Gelatinefix, alternativ 2-3 Blatt Gelatine 200 ml Sahne 1 P. Sahnefest 40 g Schokoraspeln Zubereitung 200 ml Milch und den Baileys in einen Topf geben und aufkochen. 50 ml Milch mit dem braunen Zucker und dem Puddingpulver glatt rühren und in den Topf geben. 1 Minute unter Rühren kochen lassen und in eine Schüssel geben. Frischhaltefolie auf den heißen Pudding legen und abkühlen lassen. Zum abgekühlten Pudding Karamellsirup hinzugeben und eine Minute mit Gelatinefix kräftig verrühren (bzw. mit Gelatine, diese nach der Anleitung auf dem Päckchen zubereiten). Die Sahne mit Sahnefest steif schlagen und zusammen mit den Schokoraspeln unterheben. Den Kuchen 3 x teilen. Um den ersten Boden einen Tortenring setzen und mit 1/3 der Füllung bestreichen. Bei Bedarf können die Böden vorher getränkt werden (z.B. mit 3 TL Baileys je Boden). Den 2. Boden in den Tortenring auf die Creme geben, tränken und bestreichen, den 3. Boden ebenso. Der 4. Boden bildet den Abschluss. Die Torte über Nacht kühl stellen und am nächsten Tag mit Ganache oder fondanttauglicher Buttercreme einstreichen und eindecken.   Kommt gut ins neue Jahr. Für 2017 wünsche ich Euch alles Gute, vor allem Zufriedenheit und Gesundheit. Süße Grüße! Maxi

Frohe Weihnachten und Glühkirschtorte mit Gewürzcreme

  Der vorweihnachtliche Stress ist vorbei und ich kann mich in aller Ruhe auf den heutigen Tag freuen. Wie feiert Ihr Weihnachten? Wir beginnen am Nachmittag mit dem traditionellen Apfelstrudelessen mit der Familie, dazu gibt es das eine oder andere Tässchen schwarzen Tee. Nach Anbruch der Dunkelheit, wenn die vielen Kerzen und Lichtlein brennen, machen wir die Bescherung. Die liebevoll verpackten Päckchen liegen bereits seit dem Morgen unter dem Baum bereit. Was da wohl drin sein mag? Den Abend lassen wir nach einem gemeinsamen Essen mit selbstgemachtem Weihnachtslikör ganz entspannt ausklingen.  Danach werde ich satt und glücklich ins Bett fallen, so wie die beiden kleinen fleißigen Helferchen auf unserer Weihnachtstorte. Die Weihnachtstorte gehört selbstverständlich seit ein paar Jahren auch dazu. In diesem Jahr besteht sie aus einem Walnuss-Vanille-Kuchen, gefüllt mit einem Glühkirschpudding und einer Gewürzcreme. Ich wünsche Euch ein tolles besinnliches Weihnachtsfest mit vielen lieben Menschen um Euch herum, leckerem Essen und tollen Geschenken. Zutaten für einen Vanille-Walnuss-Wunderkuchen (18 cm Durchmesser) 3 Eier ½ EL selbstgemachter Vanillezucker 125 g Puderzucker 135 ml Vanillesoße 75 ml Öl 170 g Mehl 1 gute Prise Salz 1,5 geh. TL Backpulver 60 g gehackte Walnüsse Zubereitung Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Backform mit Backpapier auslegen. Die Walnüsse hacken und beiseite stellen. Eier, Zucker und Vanillezucker aufschlagen, bis eine helle Masse entstanden ist und sich das Volumen deutlich vergrößert hat. In einer weiteren Schüssel Mehl, Salz und gesiebtes Backpulver mischen. Erst die Vanillesoße und das Öl zu der aufgeschlagenen Masse hinzugeben, danach die Mehlmischung. Diese nur kurz unterheben, bis alles verrührt ist, zuletzt die Walnüsse unterheben. Backzeit 50 bis 60 Minuten, mit Isoliermethode zum gleichmäßigen Backen ca. 75 Minuten. Mit der Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen gar ist, beim isolierten Backen auch am Rand testen.      Zutaten für den Glühkirschpudding 1 Glas Kirschen 1 Beutel Glühweingewürz 1 P. Puddingpulver Vanille 55 ml Milch 50 g Zucker 1 P. Gelatinefix, alternativ 2-3 Blatt Gelatine Zubereitung Kirschen abtropfen lassen, den Saft auffangen. Bei Bedarf auf 350 ml mit Wasser auffüllen und erhitzen. Den Beutel Glühweingewürz hinein geben und 10 – 15 Minuten ziehen lassen und entfernen. Den Kirschsaft aufkochen. In der Zwischenzeit Puddingpulver, Zucker und Milch glatt rühren und zu dem kochenden Kirschsaft geben. Temperatur senken und unter ständigem Rühren 1 Minute köcheln. In eine Schüssel geben, Frischhaltefolie auf den heißen Pudding legen und abkühlen lassen. Den abgekühlten Pudding eine Minute mit Gelatinefix kräftig verrühren (bzw. mit Gelatine, diese nach Packungsanleitung zubereiten) und zum Schluss die Kirschen unterheben. Zutaten für die Gewürzcreme 70 g Mascarpone 100 g Quark 10 – 15 g Puderzucker 1 Msp. gemahlene Nelken 1 Msp. gemahlenen Kadamom 2 Msp. Zimt ½ P. Gelatinefix, alternativ 1 Blatt Gelatine 75 g Sahne 1 TL Sahnesteif Zubereitung Mascarpone, Quark, Puderzucker und die Gewürze verrühren. Gelatinefix hinzugeben und eine weitere Minute kräftig rühren. Sahne mit Sahnesteif schlagen, bis sie fest ist, und unter die Creme heben. Den Boden 3x teilen, da 4 Böden benötigt werden. Um den 1. Boden einen Tortenring stellen. Den Boden mit Nusslikör tränken, Die Hälfte des Glühkirschpuddings darauf geben und mit dem 2. Boden bedecken. Diesen ebenfalls tränken und mit der Gewürzcreme bestreichen. Mit dem 3. Boden bedecken, tränken und den restlichen Glühkirschpudding darauf verteilen. Der 4. Boden bildet den Abschluss. Über Nacht kühlstellen. Die Torte mit Ganache oder fondanttauglicher Buttercreme einstreichen, ausreichend dick, damit die Füllungen den Fondant nicht berühren, und eindecken. Lasst es Euch gut gehen Ihr Lieben. Weihnachtliche Grüße! Maxi

Marzipanspritzgebäck

Eine besinnliche Adventszeit neigt sich dem Ende zu. In den letzten Wochen gehörte die Weihnachtsbäckerei zum wöchentlichen Pflichtprogramm. Die Weihnachtsfeiern mit Freunden und Kollegen, Vereinen und nicht zuletzt die Kaffeekränzchen mit der lieben Familie boten unzählige Gelegenheiten, sich in der Küche so richtig auszutoben. Das von mir meistgebackene Weihnachtsgebäck ist in jedem Jahr Spritzgebäck in allen möglichen Variationen. Als besonders beliebt hat sich Marzipanspritzgebäck erwiesen. Und während ich die letzten Bleche backe, gibt es für Euch schon mal das Rezept: Zutaten für ca. 2 Bleche 70 g Zucker 100 g zimmerwarme Butter 100 g Marzipan ½ – ¾ Fläschchen Bittermandelöl 1 Ei 190 g Mehl 75 g gemahlene Mandeln 1 Prise Salz 1 TL Backpulver   Zubereitung Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen. Zucker, Butter, geraspelte Marzipan, Bittermandelöl und das Ei verrühren. Mehl mit den gemahlenen Mandeln und dem Salz mischen, das Backpulver hineinsieben und zusammen mit den zuvor verrührten Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1,5 Stunden kühlen. Den Teig durch einen Fleischwolf drehen und backen. Backzeit Je nach Backofen ca. 12 Minuten. Das Spritzgebäck vollständig abkühlen lassen und mit Schokolade überziehen.    Ich wünsche Euch stressfreie Tage bis Weihnachten. Liebe Grüße! Maxi

kleiner Lebkuchengugelhupf

Heute zünden wir das 3. Lichtlein an. Neben dem ganzen tollen Weihnachtsgebäck gibt es während der Adventszeit natürlich viel leckeren Lebkuchen. Ich gebe ja zu, ich gehöre zu den Menschen, die es jedes Jahr kaum erwarten können, bis die ersten Lebkuchen in den Regalen stehen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob das Jahr noch nicht ganz so weit fortgeschritten ist und der Sommer vielleicht erst so gerade vorbei ist. Geht mir übrigens auch mit Dominosteinen so. Weihnachtlich gebacken wird aber erst ab dem 1. Advent. Ein gern gesehenes Mitbringsel in jedem Jahr ist mein kleiner Lebkuchengugelhupf. Nett verpackt ist er ein schönes Geschenk für die Adventszeit. Herrlich saftig und schmeckt so schön nach Weihnachten. Zutaten für einen Gugelhupf (16-18 cm Durchmesser) 2 Eier 100 g Zucker 90 g flüssige Butter 1 EL Honig 90 g Mehl 40 g Haselnüsse gemahlen 2 gestr. TL Backpulver ¾ TL abgeriebene Orangenschale ¾ TL abgeriebene Zitronenschale ¼ TL Zimt ¼ TL gemahlene Nelke ¾ TL Lebkuchengewürz 50 ml Milch   Zubereitung Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Backform fetten. Die Butter schmelzen und zusammen mit dem Zucker und den Eiern schaumig rühren. Den Honig hinzufügen. Mehl, Haselnüsse, Zitronen- und Orangenschale sowie die Gewürze vermischen, Backpulver hinein sieben und zusammen mit der Milch zu der schaumig gerührten Masse hinzugeben und so lange rühren, bis ein glatter, recht flüssiger Teig, entstanden ist.    Backzeit Ca. 35 – 40 Minuten, je nach Ofen. Stäbchenprobe machen und den Kuchen bei Bedarf abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Habt einen schönen entspannten Sonntag Ihr Lieben. Süße Grüße! Maxi

Schwedische Kokoshäufchen

In der Weihnachtsbäckerei, gibt’s so manche Leckerei… Zum 2. Adventswochenende habe ich ein tolles Rezept für Eure Weihnachtsbäckerei: eines meiner Lieblingsrezepte für die Adventszeit. Ich beginne mit dem Weihnachtsgebäck meist am 1. Adventswochenende. Jedes Jahr kann ich danach ein besonderes Phänomen beobachten: egal wie viel ich backe, nach einer Woche sind die Keksdosen nur noch zur Hälfte gefüllt. Wer da wohl heimlich an den Plätzchen nascht?! Zum Glück stehen noch weitere 3 Adventswochenenden an, an welchen die Dosen wieder befüllt werden.    Ich mag es besonders an Weihnachten traditionell. Rote und goldene Deko, viele Kerzen, warmes Licht und am besten natürlich eine weiße Winterlandschaft draußen. Auf dem Weihnachtsteller dürfen neben selbstgemachtem Spritzgebäck und ausgestochenen Mürbeteigplätzchen Kokosmakronen nicht fehlen. Ich ersetze allerdings seit Jahren traditionelle Kokosmakronen durch diese leckeren schwedischen saftigen Kokoshäufchen. Vom Prinzip her ähnlich gemacht wie Makronen, verfeinert mit Safran. Das teure kostbare Gewürz ist sparsam zu verwenden, gibt ein tolles Aroma und färbt das Gebäck gelblich ein. Meine Kokoshäufchen sind während der Adventszeit überall gerne gesehen und so mache ich Jahr für Jahr damit viele liebe Menschen um mich herum glücklich. Hieran möchte ich Euch teilhaben lassen und wer weiß, vielleicht kann ich Euch damit auch ein wenig glücklich machen… Zutaten für ca. 25 Stück 50 g Butter ½ Döschen Safranfäden, alternativ gemahlener Safran 170 g Zucker 2 Eier 200 g Kokosraspeln Zubereitung Den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Butter schmelzen. In der Zwischenzeit den Zucker abwiegen und 1 TL davon zusammen mit den Safranfäden in einen Mörser geben, zerreiben (entfällt bei der Verwendung von gemahlenem Safran) und danach in die flüssige Butter rühren. Etwas abkühlen lassen. Nun die Butter zu dem restlichen Zucker geben und vermischen. Die Eier hinzufügen und so lange rühren, bis eine helle dickliche Masse entstanden ist. Hierzu die Kokosraspeln geben, unterrühren und mindestens 10 Minuten quellen lassen. Die Kokosmasse entweder in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und kleine Häufchen auf das Backpapier spritzen oder die Häufchen mit 2 Teelöffeln setzen.    Backzeit Ca. 12-14 Minuten. Die Makronen sind fertig, wenn sie goldig sind. Wer nicht über Umluft verfügt, kann die Makronen auch mit Ober-/Unterhitze backen. Die Backzeit beträgt hierbei 15 – 17 Minuten bei der oben angegebenen Temperatur. Die Kokoshäufchen bleiben in einer Metalldose frisch.    Viel Spaß beim Backen und einen schönen 2. Advent Euch allen. Liebe Grüße. Maxi