Amarena-Browniecupcakes

Da haben wir schon wieder den 1. Advent. Puh, die Zeit rennt ganz schön schnell und ehe man sich versieht, ist das Jahr auch schon zu Ende. Aber daran wollen wir nicht denken, denn es steht uns eine tolle Zeit bevor. Jedes Jahr kann ich den 1. Advent kaum erwarten, denn an diesem Wochenende wird die Wohnung weihnachtlich dekoriert. Die Lichterketten und Kerzen bringen endlich etwas Wärme, Fröhlichkeit und vor allem Licht in den tristen November. Mit der Weihnachtsbäckerei habe ich schon am letzten Wochenende begonnen. Gerade die Weihnachtszeit bietet die Möglichkeit, so viele tolle Gewürze zu verwenden, die jedes Gebäck zu etwas ganz Besonderem machen. Ich freue mich auf 4 Wochen mit leckeren Keksen, aromatischen Kuchen und ganz viel heißem Kakao. So, aber jetzt habe ich zuerst leckere Brownie-Cupcakes mit Amarenakirschen für Euch, die am letzten Wochenende nach Wind und Dauerregen meine Laune etwas aufgeheitert haben (etwas Schokolade für die Seele). Zutaten für 12 Browniecakes 125 g Zartbitterschokolade 125 g Butter 50 g weißer Zucker 80 g brauner Zucker 3 Eier, getrennt 2 EL Amarenasirup 25 g Backkakao 100 g Mehl 1 TL Backpulver außerdem: 90 g Amarenakirschen, bei Bedarf auch mehr Zutaten für das Frosting 170 g Butter, zimmerwarm 140 g Frischkäse (Philadelphia Doppelrahm) 140 g Puderzucker 5 EL Amarenasirup Zubereitung Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Schokolade hacken und zusammen mit der Butter schmelzen, beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. Währenddessen die Eier trennen. Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren. Die flüssige Schokolade und den Amarenasirup unterrühren. Mehl mit Backkakao mischen, Backpulver hineinsieben und ebenfalls hinzugeben. Kurz verrühren. Das Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben. Anfangs ist der Teig ziemlich fest, wird durch das Eiweiß aber schön fluffig. Zuletzt die gehackten Amarenakirschen unterrühren und den Teig auf 12 Muffinförmchen aufteilen. Backzeit Je nach Ofen zwischen 20 und 26 Minuten. Wenn bei der Stäbchenprobe ein ganz wenig Teig am Stäbchen klebt, ist es nicht schlimm, es sind schließlich Browniecakes. Schmecken aber auch durchgebacken. Für das Frosting die Butter mit dem gesiebten Puderzucker und dem Sirup glatt rühren. Frischkäse hinzufügen und verrühren. Hierzu entweder einen Schneebesen oder einen Mixer auf kleinster Stufe benutzen. Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf die ausgekühlten Cakes spritzen. Sollte das Frosting zu weich sein, den befüllten Spritzbeutel etwas in den Kühlschrank legen. Ich wünsche Euch einen schönen 1. Advent. Süße Grüße! Maxi
Gugelhupf mit weißer Schoki und Tonkabohne

Am letzten Wochenende haben wir einen Ausflug ins Münsterland gemacht und den Kappesmarkt in Raesfeld besucht. Seit bereits 30 Jahren findet dieser in der Innenstadt statt und ist immer wieder einen Besuch wert. Der Markt steht ganz im Zeichen des Weißkohls, den Ihr an den vielen Gemüseständen kaufen könnt. Es gibt außerdem einen Kunst- und Bauernmarkt und viele Stände, die zum Schlemmen einladen und den Markt in einen leckeren Duft hüllen. Dabei dürfen selbstgemachtes Brot und ein beschwipster Kakao nicht fehlen. Auch sonst findet Ihr dort, was Euer Herz begehrt. Nachdem wir uns den Bauch mit herzhaften Leckereien voll geschlagen haben, bekamen wir am Nachmittag Lust auf etwas Süßes. Für so spontane Gelüste backe ich am liebsten einen Gugelhupf, da ich die Zutaten hierfür immer im Haus habe. Der Gugelhupf ist schön saftig und erhält durch die Tonkabohne ein ganz besonderes Aroma. Zutaten für einen Gugelhupf (mindestens eine 2,4 Liter Form) 125 g Zucker 1 EL selbstgemachter Vanillezucker 250 g Butter, zimmerwarm 4 Eier 150 g weiße Schokolade ¾ geriebene Tonkabohne 300 g Mehl 1 P. Backpulver 100 g gemahlene Mandeln 125 ml Milch 50 g Quark außerdem: 50 g gehackte Walnüsse Zubereitung Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform fetten und mit gemahlenen Mandeln ausstreuen. Die Walnüsse fein hacken und beiseite stellen. Die Schokolade hacken und mit 30 g Butter über dem Wasserbad schmelzen, die Tonkabohne hineinreiben und etwas abkühlen lassen. Währenddessen Eier, Zucker und Vanillezucker mit der restlichen Butter schaumig rühren. Mehl mit den Mandeln und dem Backpulver mischen. Nun erst die Schokolade hinzugeben, dann die Mehlmischung und zuletzt Milch und Quark. So lange rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Die gehackten Walnüsse unterheben. Backzeit Etwa 60 Minuten. Den Kuchen bei Bedarf mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird und die Stäbchenprobe nicht vergessen. Herzliche Grüße Ihr Lieben! Maxi
Halloween-Cake – Spicy Schoko-Kirsch-Törtchen

Süßes, sonst gibt’s Saures – das gruseligste Fest des Jahres steht vor der Tür. Seid Ihr bereit? Ist der Kürbis geschnitzt und vor der Haustür positioniert, damit die kleinen Geister auch Euer Haus finden? Ist die Wohnung dekoriert und liegt das Kostüm bereit? Dann kann Halloween kommen… Da Spinnen an sich schon genug Horror sind, habe ich heute für Euch ein ganz niedliches Exemplar. In der Torte steckt eine scharfe Überraschung, die Schokofüllung ist mit Chili abgeschmeckt. Auf den ersten Bissen nicht gleich zu schmecken, aber scharf im Nachgeschmack. Passt somit perfekt zu einem gelungenen Halloweenabend. Happy Halloween Euch allen! Zutaten für einen roten Kirschwunderkuchen (18 cm Durchmesser) 3 Eier 1/2 EL selbstgemachter Vanillezucker 140 g Puderzucker 135 ml Buttermilch / Kefir Kirsche 75 ml Öl 170 g Mehl 2 TL Backkakao ¼ TL Salz 1,5 geh. TL Backpulver ggf. 1 TL rote Lebensmittelfarbe Zubereitung Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Backform mit einem passend geschnittenen Stück Backpapier auslegen. Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker so lange aufschlagen, bis eine helle Masse entstanden ist und sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Bei Bedarf die Lebensmittelfarbe hinzugeben. Hierfür am besten Pastenfarben (Wilton, Sugarflair, RD Progel, o.ä.) verwenden. In einer weiteren Schüssel Mehl, Backkakao, Salz und gesiebtes Backpulver vermischen. Erst die Buttermilch und das Öl zu dem Ei-Zucker-Gemisch hinzugeben, dann die Mehlmischung. Mit einem Kochlöffel das Mehl nur kurz unterheben, bis alles verrührt ist, und in die Backform füllen. Backzeit 50 bis 60 Minuten, mit Isoliermethode zum gleichmäßigen Backen ca. 75-80 Minuten. Stäbchenprobe machen! Zutaten für die spicy Schokoganache 200 g Sahne 300 g Vollmilchschokolade 1 Chili 2 TL gemahlene Chilis außerdem: 150 g Kirschen (Abtropfgewicht) 3-4 EL Kirschmarmelade ohne Stückchen Zubereitung Die Sahne in einem Topf erwärmen. Schokolade hacken, zusammen mit den gemahlenen Chilis und der fein gehackten Chilischote (mit Kernen) hinzugeben und in der Sahne schmelzen. Die Schärfe kann bei Bedarf angepasst werden. Unbedingt vorsichtig dosieren. Die fertige Ganache über Nacht im Kühlschrank stehen lassen. Am nächsten Tag aufschlagen und 150 g geviertelte Kirschen unterrühren. Den Kuchen in 3 Böden teilen, um den unteren Boden einen Tortenring stellen. Die Marmelade erwärmen und den Boden mit 1,5 – 2 EL tränken. Die Hälfte der Ganache auf den Boden geben, den 2. Boden auf die Ganache legen und wie mit Boden 1 verfahren. Den Deckel bildet der 3. Boden. Über Nacht kalt stellen und am nächsten Tag nach Belieben dekorieren oder mit Ganache / fondanttauglicher Buttercreme einstreichen und mit Fondant eindecken. So, nun habt ein fröhlich schauriges Halloweenfest. Liebe Grüße! Maxi
Apfel-Zimt-Waffeln mit Karamellsoße

Welch ein graues Schmuddelwetter in dieser Woche. Man mag das Haus gar nicht verlassen. Am letzten Wochenende haben wir den einzigen schönen Tag für einen kleinen Herbstspaziergang mit dem Hund genutzt. Wieder daheim gab es zum Aufwärmen erst einmal eine leckere heiße Schokolade, bevor sich die Wohnung mit einem verführerischen Waffelduft gefüllt hat. Den Nachmittag habe ich uns mit Apfel-Zimt-Waffeln versüßt. Dazu gab es eine tolle selbstgemachte Karamellsoße. Zutaten für die Karamellsoße 200 g Zucker 50 ml Wasser 50 g Butter 175 ml Sahne Zubereitung Zucker zusammen mit dem Wasser in einen großen hohen Topf geben und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Gelegentlich umrühren. In der Zwischenzeit die Sahne erwärmen. Der Zucker löst sich auf und beginnt zu karamellisieren. Sobald die Farbe goldig ist, die Butter hinzugeben und im Zucker schmelzen. Dieses schäumt ein wenig. Danach die heiße Sahne hinzugeben und verrühren. Hierbei aufpassen, bei Zugabe der Sahne schäumt die Masse stark auf. Daher ist es wichtig, einen ausreichend hohen Topf zu verwenden. Kurz vom Herd ziehen, dann auf kleiner Hitze noch etwas köcheln lassen, so dass sich mögliche feste Zuckerstückchen noch auflösen können. Die Konsistenz der Soße ist cremig. Durch die Lagerung im Kühlschrank wird sie dickflüssig, aber nicht fest. Zutaten für 6 große Waffeln 6 Eier 210 g Zucker 1 TL Zimt 1 EL selbstgemachter Vanillezucker 250 g Butter, zimmerwarm 500 g Mehl 1 P. Backpulver 250 ml Milch außerdem: 3 Äpfel (Boskoop) 3 EL Zitronensaft 2 TL Zimt Zubereitung Zuerst den Zitronensaft mit dem Zimt vermischen. Die Äpfel schälen, in kleine Würfelchen schneiden, hinzugeben und gut verrühren. Beiseite stellen. Die Eier mit Zucker und Zimt schaumig rühren. Die zimmerwarme Butter in kleine Stückchen schneiden und hinzugeben. Das Backpulver in das Mehl sieben und zusammen mit der Milch ebenfalls hinzufügen und so lange rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Zum Schluss die marinierten Äpfel mit der Zimtmarinade unterheben. Backzeit 2 ½ bis 3 Minuten Habt eine schöne Restwoche Ihr Lieben. Süße Grüße! Maxi
Käse-Sahne-Tarte

Wenn die Tage immer kürzer werden, macht das Backen gleich viel mehr Spaß. Draußen ist es kalt und nass und drinnen in der warmen Küche wird gebacken, was der Ofen her gibt. Im Herbst stehen außerdem in unserer Familie viele Geburtstage an. Das ist der richtige Zeitpunkt, die Backsaison einzuläuten. Als ganz besonders beliebt auf den Familienfeiern erwies sich die klassische Käse-Sahne-Torte. Da es diese bereits in den letzten Jahren gab, habe ich in diesem Jahr etwas neues Leckeres kreiert. Der Käse-Sahne-Creme bin ich treu geblieben. Statt zwischen zwei lockeren Biskuitböden habe ich sie auf knusprigen Mürbeteig gebettet und mit Mandarinen garniert. Meine kleine Überraschung ist ganz besonders gut angekommen. Das Rezept möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten: Zutaten (Form 35 x 11 cm / 22-23 cm Durchmesser) für den Mürbeteig: 190 g Mehl 1 Prise Salz 50 g Puderzucker 1 Eigelb 100 g kalte Butter außerdem: 55 g weiße Schokolade für die Käse-Sahne-Creme: 165 g Quark 30 g Zucker 35 ml Mandarinensaft 130 g Sahne 1 P. Gelatinefix oder 3 Blatt Gelatine außerdem: 200 g Mandarinen (Abtropfgewicht) Zubereitung Mürbeteig Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen, eine Tarteform mit Hebeboden sorgfältig fetten und mit gemahlenen Mandeln ausstreuen. Für den Mürbeteig Mehl, Salz, Puderzucker und Eigelb vermischen und mit der in Stückchen geschnittenen kalten Butter mit den Händen kurz verkneten. Den Teig nicht zu lange bearbeiten. Anschließend Teig ausrollen, in die Tarteform geben, den Rand formen, einstechen und mindestens 30 Minuten kühl stellen. Danach Backpapier auf den Teig legen, Hülsenfrüchte darauf geben und den Teig blind backen. Backzeit Die Vorbackzeit beträgt 8 Minuten. Dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen und den Teig weitere 13 Minuten backen, bis er leicht goldig ist. Vollständig abkühlen lassen. Die Schokolade schmelzen und den Mürbeteig damit bestreichen, damit er nicht durchweicht. In die Kühlung stellen, damit die Schokolade fest wird. Zubereitung Käse-Sahne-Creme Den Quark mit dem Mandarinensaft in einer Schüssel vermischen. Gelatinefix hinzugeben und eine Minute rühren. Den Zucker zum Schluss dazugeben, weitere 2 Minuten rühren und beiseite stellen. Alternativ kann Blattgelatine nach Packungsanweisung zubereitet und hinzugegeben werden. Die Sahne schlagen und unter die Quarkmasse heben. Danach die Masse auf den Mürbeteig streichen… …und mit Mandarinen belegen. Einige Stunden, am besten über Nacht, kühl stellen, damit die Masse fest wird. Habt eine schöne Woche Ihr Lieben. Viele Grüße! Maxi
Zwiebelbrot

Ihr Lieben, heute wird es herzhaft! Das letzte Wochenende haben wir noch einmal zum Grillen genutzt. Ein leckerer Salat, dazu ein paar Käsewürstchen und Grillkartoffeln… Das Grillen mag ich am Sommer mit am liebsten. Das gesellige Zusammensitzen bis in die späten Abendstunden, den leckeren Geruch, der sich in der Luft verteilt und natürlich nicht zuletzt das selbstgebackene Brot. Das ist Sommer! Gibt es etwas besseres als selbstgebackenes Brot? Nein? Dann probiert unbedingt das Zwiebelbrot aus. Sooo lecker, dass es meist schon gegessen ist, bevor der Grill seine Betriebstemperatur erreicht hat. Zutaten 500 g Mehl 2 ½ TL Salz (ca. 15 g) 8 TL Zucker (ca. 45 g) 1 Becher Röstzwiebeln 1 P. frische Hefe 2 TL Zucker (ca. 10 g) 350 ml warmes Wasser Zubereitung Eine Kastenform fetten und mehlen. Mehl, Salz, Zucker und Röstzwiebeln in eine Schüssel geben. 2 TL Zucker in eine kleine Schüssel oder große Tasse geben, die Hefe hineinbröseln und mit einer kleinen Gabel rühren, bis sich alles weitgehend aufgelöst hat. 2 Prisen Mehl auf die Flüssigkeit geben und ca. 10 Minuten beiseite stellen. Bei der Hefe sollte nun der Gährvorgang eingesetzt haben. Nun das Hefegemisch zur Mehlmischung geben, gut verkneten und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen. Das Volumen des Teiges sollte sich nun deutlich vergrößert haben. Den Teig nochmals durchkneten und in die Backform geben. Abdecken und erneut ca. 15-20 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backzeit 40 Minuten. Sollte das Brot zu dunkel werden, vorher mit Alufolie abdecken. Das Brot schmeckt auch außerhalb der Grillsaison zu einem gesunden Salat oder einer herzhaften Käse-Schinken-Platte. Oder einfach nur mal so zwischendurch mit Butter und frischen Kräutern. Habt ein schönes langes Wochenende. Ich sende Euch liebste Grüße! Maxi
Pflaumentarte mit Streuseln und Schuss

Der Herbst ist da! Auch wenn wir in den letzten Wochen in den Genuss einiger schöner warmer Sommertage gekommen sind, merkt man doch ganz deutlich, dass es, besonders am Abend und am Morgen, schon recht kühl ist. Die Tage werden kürzer und die Felder hüllen sich früh morgens in Nebelschwaden. Das Laub färbt sich bunt und schmückt den Boden und man zieht sich immer lieber und öfter mit einer Decke und einem warmen Kakao auf die Couch zurück. So wie am letzten Wochenende. Natürlich freue ich mich auf lange Spaziergänge, eingepackt in eine dicke warme Jacke an den Wochenenden. Neben etwas Entspannung, die ich mir am Wochenende gegönnt habe, habe ich für Euch gebacken. Es gab eine leckere Pflaumentarte. Das musste ich unbedingt noch einmal ausnutzen, bevor die Pflaumenzeit beendet ist. Passend zum Wetter und zur Jahreszeit habe ich die Tarte mit Marzipan und einem guten Schluck Amaretto verfeinert. Oben drauf gibt es knusprige Streusel. Zutaten (26 cm Durchmesser) für den Mürbeteig: 50 g Puderzucker 50 g Marzipan ½ Fläschchen Bittermandelöl ¼ TL Salz 125 g kalte Butter 150 g Mehl 100 g gemahlene Mandeln außerdem: ca. 600 – 65o g Pflaumen (Gewicht mit Kern) 1 ½ EL gehackte Mandeln für den Vanillepudding: 400 ml Milch 1 P. Puddingpulver Vanille 30 g Zucker 3 EL Amaretto für die Streusel: 40 g Zucker 40 g Marzipan 40 g Mehl 40 g gemahlene Mandeln 1 Prise Salz 40 g flüssige Butter Zubereitung Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen, die Tarteform sorgfältig fetten und mit gemahlenen Mandeln ausstreuen. Für den Mürbeteig Marzipan grob reiben, mit dem Bittermandelöl zum Puderzucker geben und mit der in Stückchen geschnittenen kalten Butter mit den Händen kurz verkneten. Mehl, Salz und Mandeln hinzugeben und einarbeiten, bis ein krümeliger Teig entstanden ist. Den Teig nicht zu lange bearbeiten. Den Teig in die Tarteform geben, den Rand formen, einstechen und mindestens 30 Minuten kühl stellen. Die Pflaumen entkernen und vierteln. Beiseite stellen. Während der Mürbeteig kühl steht, den Vanillepudding kochen. Der Amaretto wird zum Schluss in den Pudding eingerührt. Nun den gekühlten Mürbeteig mit den gehackten Mandeln bestreuen, den warmen Pudding darauf geben und mit den Pflaumen belegen. Die Pflaumen leicht in den Pudding drücken. Zum Schluss werden die Streusel hergestellt. Marzipan grob reiben, die Butter schmelzen und mit den anderen Zutaten vermischen. Mit den Fingern nur so lange bearbeiten, bis sich alle Zutaten vermischt haben. Als Streusel auf den Pflaumen verteilen. Backzeit 45 Minuten, nach der Hälfte der Backzeit mit Alufolie abdecken, damit die Streusel nicht zu braun werden. Die Tarte vollständig auskühlen lassen. So, nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Backen. Habt ein gemütliches Wochenende. Süße Grüße, Maxi
Baileys Küchlein

Ein Schlückchen Baileys gefällig?! Aber sicher, auch gerne ein zweites. In einer Mädelsrunde gehört Baileys doch irgendwie dazu (und Schoki natürlich auch). Für unser Treffen am Nachmittag habe ich mich entschlossen, kleine schokoladige Baileys Küchlein zu zaubern mit einem leckeren Guss aus Baileys und einem Hauch Puderzucker. Ich liebe Baileys. Im Winter gibt es jedes Jahr selbstgemachte Pralinen mit Baileys oder auch schon mal ein kleines Schlückchen in den heißen Kakao. Aber an den Winter wollen wir noch lange nicht denken. Die kleinen Küchlein waren übrigens ratzifatzi verputzt. Optisch waren sie natürlich ein kleines Highlight. Statt einer Muffinform, die doch eher schlicht ist, habe ich meine neue Backform* von Nordic Ware ausprobiert. Eine tolle Alternative. Zutaten für 12 kleine Küchlein (oder 12 Muffins) 125 g Zucker 2 Eier 1 P. Vanillezucker oder 1 EL selbstgemachten Vanillezucker 130 g Butter, zimmerwarm 225 g Mehl 40 g Backkakao 1 Prise Salz 3 TL Backpulver 110 ml Baileys 50 g Krokant für den Guss: 4 EL Puderzucker ca. 3 TL Baileys Zubereitung Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Backform fetten und mehlen. Die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Butter schaumig rühren. Mehl, Backkakao und Salz vermischen, Backpulver hineinsieben und zusammen mit dem Baileys zur Zucker-Butter-Ei-Masse geben. Zum Schluss mit einem Löffel den Krokant unterrühren. Den Teig auf 12 Mulden aufteilen und backen. Backzeit Ca. 15 bis 18 Minuten, bitte unbedingt Stäbchenprobe machen und bei Bedarf die Backzeit noch ein wenig verlängern. Nach dem Backen gut abkühlen lassen. Puderzucker sieben, mit Baileys mischen und auf die Küchlein geben. Nach dem Trocknen noch mit Puderzucker bestreuen. Habt einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche. Ich sende Euch liebste Grüße! Maxi *Affiliate Link: Bei den gekennzeichneten Produktempfehlungen handelt es sich um Affiliate Links von Amazon. Für den Klick auf den Link entstehen weder Kosten noch kaufst Du etwas. Wenn Du innerhalb der nächsten 24 Stunden über diesen Link etwas bestellst, wird mir eine kleine Provision gutgeschrieben. Die gekauften Produkte werden hierdurch nicht teurer.
Gató de almendra – Mallorquinischer Mandelkuchen

Was war das für ein tolles Sommerwetter am letzten Wochenende. Bei strahlendem Sonnenschein haben wir es uns im Garten gut gehen lassen. Ein leckeres Stück Kuchen am Nachmittag gehörte selbstverständlich dazu. Passend zum Wetter gab es einen Gató de almendra. Ein ganz feiner Kuchen. Leicht und locker, saftig, mit einer leichten Note von Zitrone und Zimt. Vielleicht kennt Ihr den Kuchen bereits aus Eurem Mallorcaurlaub. Der mallorquinische Mandelkuchen schmeckt nach Urlaub. Nach einem warmen Nachmittag in einem kleinen einheimischen Café mit Blick auf das kristallklare Wasser und einen wunderschönen Strand. Na, habt Ihr Lust auf ein bisschen Urlaubsfeeling zuhause bekommen? Dann backt mit mir: Zutaten (24 – 26 cm Durchmesser) 6 Eier 1 Prise Salz 200 g Puderzucker 1 Biozitrone ¼ bis ½ TL Zimt 1 Vanilleschote 250 g gemahlene Mandeln Zubereitung Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform fetten. Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Beiseite stellen. Das Eigelb mit dem Puderzucker schaumig rühren. Die abgeriebene Schale einer Biozitrone, Zimt und das Mark einer Vanilleschote hinzugeben. Unter die recht feste Masse das steife Eiweiß unterheben und die Masse in die Backform füllen. Backzeit 45 – 55 Minuten. Bei mir haben bereits 45 Minuten ausgereicht. Nach ca. 25 Minuten mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen hell bleibt. Das erste Stück haben wir mit einer Kugel Vanilleeis genossen, die anderen Stücke gab es auf die Hand. Ich sende Euch süße Grüße, Maxi
Cars-Torte

Ich fühlte mich sehr geehrt, als mich eine liebe Bekannte vor 2 Monaten fragte, ob ich für ihren Sohn zum 1. Geburtstag eine Torte backen würde. 2-stöckig sollte sie sein und Disneys „Cars“ zum Thema haben. Eine 2-stöckige Torte wollte ich schon lange mal backen. Das war meine Gelegenheit und gleichzeitig konnte ich natürlich den kleinen Samuel und seine Mama glücklich machen. Die untere Etage besteht aus einem Schoko-Nuss-Kuchen, gefüllt mit Vanillecreme, die obere Etage aus einem Wunderkuchen Vanille mit einer frischen Giotto-Nougatcreme mit Mascarpone und Quark. Für die Torte werden von jedem Kuchen 2 Stück benötigt. 1. Etage: Schoko-Nuss-Kuchen Zutaten für einen Schoko-Nuss-Kuchen (25 cm Durchmesser) 145 g Butter 210 g Zucker 1 Prise Salz 2 gestr. EL selbstgemachten Vanillezucker 6 Eier, Gr. s-m 240 g Magerquark 195 g NussPli 193 g gemahlene Haselnüsse 154 g Mehl 3 TL Backpulver Zubereitung Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Backform mit einem passend geschnittenen Stück Backpapier auslegen, die Seiten nicht fetten. Das Backpulver in das Mehl sieben und beiseite stellen. Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker schaumig rühren bis eine luftige Masse entstanden ist. Die Eier nacheinander hinzugeben; jedes Ei einzeln mit der Masse verrühren (ich lasse die Küchenmaschine durchlaufen). NussPli und Quark der Masse hinzufügen, verrühren. Danach werden erst die Nüsse und anschließend das Mehl mit dem Backpulver in den Teig gegeben. Nur noch kurz verrühren und in die Backform füllen. Backzeit 50 bis 60 Minuten, mit Isoliermethode zum gleichmäßigen Backen ca. 75 Minuten. Stäbchenprobe machen! Zutaten für die Vanillecreme 1 P. Vanillepuddingpulver 500 ml Milch 115 g Zucker 1 Vanilleschote 400 ml Sahne evtl. Sahnefest 3 P. Gelatinefix, alternativ 6-9 Blatt Gelatine 75 g Schokostreusel zartbitter Zubereitung Aus der Milch, dem Mark der Vanilleschote, dem Zucker und dem Puddingpulver nach Packungsanleitung einen Pudding kochen, mit Frischhaltefolie abdecken und abkühlen lassen. Das Gelatinefix in den Pudding rühren. Die Sahne steif schlagen, bei Bedarf mit Sahnefest, und zusammen mit den Schokostreuseln unter den Pudding heben. Kurz kühl stellen, bis die Masse beginnt, fest zu werden. Nun die Böden befüllen. Die Masse reicht für 3 dünne Schichten. Für dickere Schichten die Zutaten um 1/3 erhöhen. 2. Etage: Wunderkuchen Vanille Zutaten für einen Vanillewunderkuchen (15 cm Durchmesser) 2 Eier 1/3 EL Vanillezucker 80 g Puderzucker 90 ml Vanillesoße 50 ml Öl 117 g Mehl ¼ TL Salz 1 geh. TL Backpulver Zubereitung Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Backform mit einem passend geschnittenen Stück Backpapier auslegen. Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker so lange aufschlagen, bis eine helle Masse entstanden ist und sich das Volumen deutlich vergrößert hat. In einer weiteren Schüssel Mehl, Salz und gesiebtes Backpulver vermischen. Erst die Vanillesoße und das Öl zu dem Ei-Zucker-Gemisch hinzugeben, dann die Mehlmischung. Das Mehl nur kurz mit einem Kochlöffel unterheben, bis alles verrührt ist, und in die Backform füllen. Backzeit 50 bis 60 Minuten, mit Isoliermethode zum gleichmäßigen Backen ca. 75 Minuten. Stäbchenprobe machen! Zutaten für die Giotto-Nougatcreme mit Quark 140 g Quark 175 g Mascarpone 100 g Puderzucker 125 g Nougat 1 P. Gelatinefix, alternativ 2-3 Blatt Gelatine 140 ml Sahne evtl. Sahnefest 3 Stangen Giotto Zubereitung Quark, Mascarpone und Puderzucker mischen. Den Nougat über dem Wasserbad schmelzen und untermischen. Gelatinefix hinzugeben und 1 Minute rühren. Die Sahne schlagen, bei Bedarf mit Sahne fest, und zusammen mit den zerdrückten Giotto unterheben. Kurz kühl stellen und sobald die Masse beginnt, fest zu werden, mit dem Füllen der Böden beginnen. Die Menge ist ausreichend für 3 dicke Schichten. Jeden Kuchen 2 x teilen. Benötigt werden pro Etage 4 Böden in der gleichen Dicke. Um den 1. Boden einen Tortenring legen, 1/3 der Füllung auf den Boden geben und mit Boden 2 und 3 genau so verfahren. Mit dem 4. Boden abschließen und die Torte über Nacht kalt stellen. Am nächsten Tag kann die Torte mit Ganache eingestrichen werden. Das Rezept hierzu findet Ihr hier. Damit die Füllung den Fondant nicht aufweicht, habe ich mehrere Schichten Ganache verwendet. Ihr könnt den Kuchen aber auch vorab fondanttauglich machen. Zuerst wird das Cakeboard eingedeckt. Das ist bereits einige Tage vorher möglich. Damit die untere Torte mittig auf dem Cakeboard positioniert werden kann, eine Cakecard in Größe der Torte auflegen, die Abstände zum Rand messen und mit einer Nadel vorsichtig nachziehen. Danach können die Torten mit Fondant wie gewohnt eingedeckt werden. Zum Stabilisieren der ersten Etage, passend geschnittene dicke Strohhalme setzen. Für die obere Straße nun einen Kreis aus schwarzem Fondant ausschneiden und mit Zuckerkleber auf der Torte befestigen. Die Berge sind freihand ausgeschnitten, die schwarzweiße Borde mit quadratischen Ausstechern ausgestochen und aneinander gereiht. Das Schild ist ebenfalls mit Hilfe eines Skalpells freihand ausgeschnitten. Um die obere Etage mittig auf die Untere setzen zu können, erneut mit Hilfe einer Cakecard die Umrandung der oberen Torte einzeichnen. Die Torte eindecken und auf die untere Torte setzen. Die Wolken und die Zahl ausstechen, den Pokal nach dem Ausstechen mit goldener Farbe anmalen. Kakteen und Steine als Deko auf der Torte verteilen. Zum Modellieren des Autos findet Ihr hier eine ganz tolle Anleitung. Ich wünsche Euch ein schönes sonniges Wochenende. Liebste Grüße! Maxi
