Schokinis – leckere Schokobrötchen

Ein gemeinsames Frühstück mit den Liebsten… Das ist etwas Wunderbares. Es ist immer wieder schön, nach einer anstrengenden Woche das Wochenende mit einem gemeinsamen Frühstück am Samstagmorgen einzuläuten. Im Sommer frühstücken wir gerne auf der Terrasse und fangen die ersten warmen Sonnenstrahlen des Tages ein. Leider haben sich bisher bei dem kühlen grauen Sommer kaum Gelegenheiten geboten, aber davon lassen wir uns die Laune nicht vermiesen. Etwas leckeres Selbstgebackenes zum Frühstück versüßt den Start in den tristesten Tag, so wie diese leckeren Schokinis. Am besten noch lauwarm genießen. Zutaten für 6 Brötchen 150 ml Milch 20 g Zucker ½ Würfel Hefe 250 g Mehl ½ TL Salz 40 g Butter, flüssig 100 g gehackte Zartbitterschokolade, backfest außerdem: 1 Ei 1 TL Zucker 1 Schuss Milch Zubereitung Die Milch lauwarm erwärmen. In eine kleine Schüssel oder in eine große Tasse geben, Zucker hinzugeben, unter Rühren auflösen und die Hefe in die Flüssigkeit bröseln. So lange rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Zwei Prisen Mehl auf die Flüssigkeit geben und ca. 10 Minuten ruhen lassen. Bei der Hefe sollte nun der Gärvorgang einsetzen. Das Mehl mit dem Salz mischen, die Butter auflösen und hinzufügen. Kurz verkneten und zum Schluss das Hefegemisch und die gehackte Schokolade dazugeben und so lange kneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und ca. 1,5 Std. gehen lassen. Das Volumen sollte sich nun deutlich vergrößert haben. Den Backofen in der Zwischenzeit auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Arbeitsplatte mit etwas Mehl bestäuben, den Teig darauf geben und kneten. Dann 6 gleichgroße Teigkugeln formen, auf ein Backblech geben und mit eine Küchentuch abdecken. Die Brötchen müssen erneut 30 Minuten gehen. In einem Glas das Ei mit dem Zucker und der Milch mischen und die Brötchen damit bestreichen. Backzeit 20 Minuten Wie genau das mit der Hefe funktioniert, erkläre ich Euch hier ausführlich. Ich wünsche Euch ein schönes sonniges Wochenende meine Lieben. Macht Euch bezaubernde Tage! Maxi
Fluffiger Pflaumenkuchen mit Knusperstreuseln

Sommerzeit – Pflaumenzeit! Auch wenn der Sommer auf sich warten lässt, auf den Märkten werden schon die ersten Pflaumen angeboten. Da musste ich doch gleich zuschlagen. Früher hatten wir zwei Pflaumenbäume im Garten, da gab es im Sommer jede erdenkliche Art von Pflaumenkuchen. Heute gibt es einen Pflaumenkuchen mit fluffig weichem Teig, gedeckt mit saftig säuerlichen Pflaumen, garniert mit Knusperstreuseln. Welch ein Genuss, diese Kombination ist göttlich! Für dieses Rezept habe ich statt Pflaumen Zwetschgen verwendet. Die Zwetschge ist eine Unterart der Pflaume. Sie unterscheiden sich optisch in der Form, Zwetschgen laufen spitzer zu, Pflaumen sind eher rund und auch in rot oder gelb erhältlich. Zutaten (Form 36 x 25 cm) 1 Ei 200 g Zucker 200 ml Öl 280 g Mehl 1 geh. TL Backpulver 150 ml Milch außerdem: Pflaumenmus 15 Zwetschgen Zubereitung Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen, die Backform einfetten. Das Ei und den Zucker schaumig rühren, Öl hinzufügen. Backpulver in das Mehl sieben, zusammen mit der Milch hinzugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in die Backform geben. Ca. 15 Zwetschgen waschen, entsteinen und vierteln. Nun zuerst etwas Pflaumenmus auf dem Teig verteilen… …und mit den geviertelten Zwetschgen belegen. Zutaten für die Knusperstreusel 100 g Mehl 50 g Zucker 1 gute Prise Zimt 50 g flüssige Butter Zubereitung Die Streusel wegen der flüssigen Butter zuletzt zubereiten. Mehl, Zucker und Zimt vermischen. Die Butter schmelzen und hinzugeben, grob mit den Fingern zu Streuseln vermengen und auf dem Kuchen verteilen. Backzeit 45 – 55 Minuten Habt einen schönen Sonntag und viel Spaß beim Backen. Ich sende Euch liebste Grüße! Maxi
Semmelwabe

Ein kleines traditionelles Familienrezept meiner Uroma ist das Backen von leckerer Semmelwabe. Ein noch lauwarmes Stück auf die Hand, das habe ich als Kind schon geliebt. In unserer Familie ist das Rezept ein Klassiker und wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Semmelwabe besteht, wie der Name bereits vermuten lässt, aus Brötchen, die schon ein paar Tage alt sind und für ihren eigentlichen Zweck nicht mehr zu gebrauchen sind. Ich esse sie am liebsten klassisch einfach, so wie in nachfolgendem Rezept: Zutaten (24 cm Durchmesser) 5 Brötchen vom Vortag (ca. 250 g) 650 – 750 ml Milch 200 g Zucker 4 Eier Zubereitung Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine runde Backform einfetten. Die Brötchen in kleine Stücke reißen oder schneiden, in eine Schüssel geben und mit 600 ml Milch übergießen. Unter gelegentlichem Rühren einweichen lassen und die weichen Brötchen mit einem Kochlöffel etwas zerdrücken. Nun bei Bedarf die restliche Milch hinzugeben. Die Masse soll dickflüssig werden. Den Zucker… …und die Eier hinzufügen. Alles gut verrühren und in eine Springform oder Auflaufform füllen. Backzeit Die Semmelwabe muss ca. 75 bis 80 Minuten backen. Sie sollte nicht zu dunkel werden. Nach der Backzeit bei ausgeschaltetem Ofen 10 Minuten einen Kochlöffelstiel zwischen die Backofentür klemmen, damit die Wärme und die Feuchtigkeit langsam entweichen können und die Semmelwabe sich setzen kann Etwas abkühlen lassen und lauwarm genießen. Ich wünsche ein bezauberndes Wochenende und sende Euch viele süße Grüße! Maxi
Chewy Applecake

Was für ein herrlicher Duft heute Vormittag durch die Wohnung gezogen ist. Apfelkuchen – der Sommerkuchen überhaupt. Die meisten Apfelkuchen bestehen aus einem fluffigen Rührteig oder einem lockeren Hefeteig. Ich habe Euch eine spezielle Variante des Apfelkuchens mitgebracht. Einen Chewy Applecake mit einer guten Prise Zimt und knackigen Mandeln. Durch den braunen Zucker wird der Kuchen „chewy“ und erinnert in seiner Konsistenz ein wenig an amerikanische Blondies. Und nicht nur das, der braune Zucker verleiht eine himmlische Karamellnote. Ein wahrer Genuss. Der Kuchen ist am Wochenende so gut angekommen, dass ich heute spontan einen zweiten Chewy Applecake backen durfte. Aber probiert selbst: Zutaten (Form 31 x 23 cm) 2 Eier 125 g braunen Zucker 130 g Butter, zimmerwarm 300 g Mehl 1 Prise Salz 1,5 TL Backpulver 250 g Joghurt außerdem: 2 EL Rum (alternativ 1 weiteren EL Zitronensaft) 1 EL Zitronensaft 50 ml Wasser 1 geh. TL Zimt 2 große Äpfel ca. 25 – 35 g Mandeln, gehobelt 3 gestr. TL braunen Zucker Zubereitung Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine rechteckige Backform gut einfetten. Eier, Zucker und weiche Butter schaumig rühren. In einer weiteren Schüssel Mehl mit einer Prise Salz mischen, Backpulver hinzusieben und zusammen mit dem Joghurt unter die restlichen Zutaten rühren. Rum, Zitronensaft und Wasser in eine Schüssel geben. Die Äpfel schälen, entkernen, in kleine längliche Stückchen schneiden und ebenfalls in die Schüssel geben. Zum Schluss den Zimt hinzufügen und mit einem Löffel verrühren, sodass alle Apfelstückchen benetzt sind. Die Äpfel nun unter den Teig rühren und diesen in die Backform füllen, glatt streichen und mit den gehobelten Mandeln und dem braunen Zucker bestreuen. Backzeit Der Kuchen ist nach ca. 40 Minuten fertig. Alternativ könnt ihr den Kuchen auch in einer runden Form mit einem Durchmesser von 26-28 cm backen. Die Backzeit ggf. etwas verlängern, da der Kuchen etwas höher wird als bei mir. Süße Grüße, Maxi
Sauer trifft süß – Puddingtortelettes mit Johannisbeeren

Saure Johannisbeere trifft auf süßen Vanillepudding… Heute gibt es leckere sommerliche Tortelettes für Euch. Nicht zu groß und nicht zu mächtig, eine kleine nette Leckerei zum Kaffee am Nachmittag, mit erntefrischen Beeren und selbstgemachtem Vanillepudding, gebettet auf knusprigem Mürbeteig. Dieses Rezept hat mir besondere Freude bereitet, da es in diesem Jahr das erste Mal Beeren aus dem eigenen Garten gab. Meine Ernte hat knapp 700 g ergeben, die nun darauf warten, verputzt zu werden. Letzten Sommer wurden meine beiden Sträucher von Vögeln geplündert, sodass mir nur wenige Beeren zum naschen blieben. Um so mehr habe ich mich in diesem Jahr gefreut. Zutaten für 4 Tortelettes (12 cm Durchmesser) 50 g Puderzucker 1 Prise Salz 90 g kalte Butter 135 g Mehl 65 g gemahlene Mandeln Zubereitung Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen, die Torteletteförmchen sorgfältig fetten und mehlen. Für den Mürbeteig Puderzucker mit der in Stückchen geschnittenen kalten Butter mit den Händen kurz verkneten. Mehl dazusieben und einarbeiten, bis ein krümeliger Teig entstanden ist. Den Teig nicht zu lange bearbeiten. Aus dem Teig eine Kugel formen, mit Frischhaltefolie einwickeln und ca. 1 Std. kühl stellen. Danach den Teig in 4 Portionen teilen, Kugeln formen, flach drücken und in die Torteletteförmchen legen. Die Ränder in den Formen hocharbeiten. Den Teig einige Male mit einer Gabel einstechen und vorbacken. Backzeit Die Backzeit zum Vorbacken beträgt ca. 7-8 Minuten. Zutaten für den Vanillepudding 120 ml Milch 120 ml Sahne 3 Eigelb 2 Vanilleschoten 12 g selbstgemachten Vanillezucker (alternativ Zucker) 25 g Zucker 35 g Speisestärke außerdem: ca. 100 g Johannisbeeren Johannisbeeren für die Deko Zubereitung Die Johannisbeeren von den Rispen streifen und auf die 4 Förmchen verteilen. Milch, Sahne, Eigelb, Mark von 2 Vanilleschoten, Vanillezucker und Zucker mit dem Schneebesen verrühren. Speisestärke unter Rühren hineinsieben, damit keine Klümpchen entstehen, und die Flüssigkeit in die 4 Förmchen füllen. Backzeit 25-27 Minuten Nach dem Backen die Tortelettes abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben, mit Beeren dekorieren und vernaschen. Zur Verwertung des Eiweiß schaut doch mal hier oder hier. Ich wünsche Euch eine tolle Woche. Süße Grüße! Maxi
Amerikanische Buttercreme

Amerikanische Buttercreme ist süß. So richtig süß. In ihrem Heimatland findet sie unter anderem Verwendung als Topping auf Cupcakes oder als Tortenfüllung. Buttercreme lässt sich schnell und unkompliziert herstellen und mit Fruchtpüree, verschiedenen Aromen, geschmolzener Schokolade, Nutella, Erdnussbutter, etc. geschmacklich etwas abwandelt, bleibt allerdings immer noch recht süß. Daher bevorzuge ich zum Aufspritzen für Cupcakes ein Cream-Cheese-Frosting. Bei uns wird die amerikanische Buttercreme oft als Alternative zur Ganache verwendet, um einen glatten Untergrund zu schaffen, bevor eine Torte mit Fondant eingedeckt wird. Nach dem folgenden Rezept bereite ich meine Buttercreme zu: Zutaten 250 g Butter, zimmerwarm 1 gute Prise Salz ca. 75 ml Milch, zimmerwarm 2 EL Schlagcreme (optional) Vanillearoma, o.ä. 390 – 600 g Puderzucker Je mehr Puderzucker verwendet wird, desto fester wird die Creme. Wird die Buttercreme zum Einstreichen einer Torte genutzt, die komplette Menge Puderzucker verwenden. So bildet sich eine leichte Kruste, die die Torte schützt und unempfindlicher gegen Berührungen macht. Ersetzt man einen Teil des Puderzuckers (ca. 1/4 – 1/3) durch Backkakao, kann eine Schokoladenbuttercreme hergestellt werden. Ein Teil der Butter oder auch die vollständige Menge kann durch Palmin Soft ersetzt werden, wenn eine weiße Creme benötigt wird. Da Palmin Soft etwas weicher als Butter ist, wird die Creme auch entsprechend weicher. Die Milch lässt sich durch Säfte, Fruchtpüree, Kaffee, etc. ersetzen. Durch die Verwendung von mehr Flüssigkeit wird die Creme weicher. Zubereitung Die Butter in kleine Stücke schneiden. Salz, Milch, Schlagcreme und Aroma (ich verwende meist ein kleines Fläschchen Buttervanillearoma) hinzugeben. Die Mischung etwa 5 Minuten kräftig aufschlagen. Die Butter ist nun heller und cremig. Den Puderzucker sieben, nach und nach zu der aufgeschlagenen Butter hinzugeben und kräftig weiter schlagen. Lagerung und Haltbarkeit Wenn die Butter lange genug haltbar war, kann die Buttercreme problemlos 1 Woche im Kühlschrank gelagert werden. Besser noch kann man die fertige Buttercreme portionsweise einfrieren und bei Bedarf entnehmen. Hierzu die Buttercreme in kleine Plastikgefäße abfüllen (z.B. leere Margarinedosen, Frischkäsedosen, etc.) Vor Verwendung die Buttercreme ca. 3 Std. aus dem Eisfach nehmen, auftauen lassen und noch einmal kurz mit dem Rührgerät aufschlagen. Liebe Grüße, Maxi
schwarzweiße Kokoswürfel

Bald steht die Urlaubszeit an und viele von Euch werden sich aus dem durchwachsenen Wetter der letzten Wochen in den warmen Süden begeben, um etwas Sonne zu tanken. Habt Ihr Lust auf ein wenig Urlaubsflair? Kokos verbinde ich grundsätzlich mit Urlaub. Wie wäre es jetzt unter einer Palme im weißen Sand zu sitzen mit einer frischen Kokosnuss in der Hand? Hier habe ich leckere schwarzweiße Kokoswürfel für Euch. Diese ersetzen zwar keinen Urlaub, begleiten Euch aber ein Stück weit beim Träumen. Dazu sind sie noch schnell und einfach gemacht. Zutaten (23 x 23 cm Form) 220 g Mehl 100 g Kokosflocken 1 P. Backpulver 1 Prise Salz 2 Eier 200 g Zucker 1 EL selbstgemachter Vanillezucker 55 g Butter 50 ml Milch 75 ml Kokosmilch außerdem: 1 EL Backkakao 1 EL Milch Zubereitung Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer quadratischen Backform mit Backpapier auslegen, die Seiten gut einfetten. Mehl mit den Kokosflocken, Backpulver und einer Prise Salz mischen. Backpulver hinzusieben und vermischen. Beiseite stellen. Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Butter schaumig rühren. Milch und Kokosmilch hinzugeben, verrühren und die Mehlkokosmischung esslöffelweise dazugeben und verrühren. Die Hälfte des Teiges in die Backform geben. Die andere Hälfte mit 1 EL Backkakao und 1 EL Milch verrühren. Den dunklen Teig vorsichtig auf dem hellen Teig verteilen. Backzeit Die Backzeit beträgt ca. 23 – 25 Minuten. Bitte eine Stäbchenprobe machen. Den abgekühlten Kuchen in Quadrate schneiden. Wer möchte, kann den Kuchen mit etwas flüssiger Marmelade ohne Stücke bestreichen und Kokosflocken darauf geben oder alternativ mit etwas flüssiger Schokolade verzieren. Ich wünsche Euch ein tolles Wochenende meine Lieben! Sonnige Grüße. Maxi
Marmorierter Nussgugelhupf

Manchmal ziehe ich einen klassischen Kuchen einer tollen Torte vor. Gibt es etwas Besseres, als Omas alte Rezepte? Zum bevorstehenden Wochenende gibt es einen verfeinerten Klassiker für Euch. Der Teig ist ohne großen Aufwand schnell zusammengerührt und schmeckt nahezu jedem. Perfekt für spontanen Besuch oder auch als süßer Begleiter für einen kleinen Ausflug ins Grüne. Mit Gelinggarantie! Für meinen Kuchen habe ich das Rezept meiner Oma ein wenig abgewandelt und einen marmorierten Nussgugelhupf gezaubert. Der Kuchen schmeckt himmlisch lecker und ist wunderbar saftig. Die Form ist von der Firma Nordic Ware und macht den Gugelhupf zum echten Hingucker. Eine schöne Alternative zur klassischen Gugelhupfform. Zutaten (mindestens eine 2,4 Liter Form) 4 Eier 200 g Zucker 1 EL selbstgemachter Vanillezucker 250 g Butter, zimmerwarm 200 g gemahlene Haselnüsse 300 g Mehl 1 P. Backpulver 125 ml Milch 1 EL Rum außerdem: 1 EL Backkakao 130 g Nussnougatcreme (z.B. Nuspli) 2 gehäufte EL gehackte Haselnüsse Zubereitung Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform gründlich einfetten und mit gemahlenen Haselnüssen ausstreuen. Eier, Zucker, Vanillezucker und Butter schaumig rühren. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten und mit dem Mehl in einer Schüssel vermischen. Backpulver hinzusieben. Milch mit Rum mischen und im Wechsel mit der Mehlmischung zu der schaumig gerührten Masse hinzugeben. 2/3 des Teiges entnehmen und in die Backform geben. Den restlichen Teig mit Backkakao, Nussnougatcreme und Haselnüssen mischen, auf dem hellen Teig verteilen und, zum Marmorieren, eine Gabel in kreisenden Bewegungen durch den Teig ziehen. Backzeit Die Backzeit beträgt ca. 60 Minuten. Eine Stäbchenprobe machen und den Kuchen rechtzeitig mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Wenn der Kuchen beim Stürzen nicht aus der Form möchte, feuchtet ein Küchentuch mit kaltem Wasser an und legt es auf die Form. Nach ein paar Minuten sollte sich der Kuchen dann lösen. Kommt gut ins Wochenende und viel Spaß beim Backen meine Lieben. Ich sende Euch ganz herzliche Grüße! Maxi
schnelles Käsebrot mit Jalapenos

Wir lassen schöne warme Frühlings- oder Sommertage am liebsten beim abendlichen Grillen auf der Terrasse ausklingen, während die Sonne hinter den Häusern versinkt. Zum Grillen gehört für uns ein frisches leckeres Brot, am liebsten natürlich selbst gebacken. Wenn sich spontan Freunde zum Grillen ankündigen, darf es gerne auch mal schnell gehen. Dieses Brot lässt sich ganz einfach herstellen, ohne lange Wartezeiten und die Zutaten habe ich meist vorrätig. Je nach Geschmack ist das Brot wandelbar und kann alternativ mit Paprika, getrockneten Tomaten und Rosmarin oder Oliven zubereitet werden. Zutaten für eine Kastenform 400 g Mehl 1 P. Backpulver 1,5-2 TL Salz 2 Eier 2 EL Olivenöl 320 ml Milch 210 g Cheddarkäse, in kleine Würfelchen geschnitten 110 g eingelegte Jalapenos (alternativ Peperoni, die sind weniger scharf) Zubereitung Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform entweder sehr gut einfetten und mehlen oder mit Backpapier auslegen. Hierfür das Backpapier unter fließendem Wasser nass machen, so lässt sich die Form leichter damit auskleiden. Mehl, Backpulver und Salz mischen. Den Käse in kleine Würfelchen oder die Käsescheiben in kleine Stückchen schneiden, alternativ geraspelten Käse verwenden, und die Jalapeno-Scheiben vierteln. Die Eier, das Olivenöl und die Milch der Mehlmischung hinzufügen und zu einem glatten weichen Teig verarbeiten. Zuletzt den Käse und die Jalapenos mit einem Löffel unterrühren und in die Kastenform füllen. Backzeit Das Brot muss ca. 45 Minuten backen. Wenn sich das Backpapier nicht vernünftig vom Brot lösen lässt, etwas mit kaltem Wasser anfeuchten und kurz warten, dann abziehen. Das Brot schmeckt nicht nur zum Grillen sondern auch als Beilage zum Salat oder zu einer Käseplatte. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren. Eine gute Gelegenheit bietet sich doch gleich morgen zum Grillen. Habt ein schönes Wochenende. Ich sende Euch die liebsten Grüße! Maxi
Blaubeertarte mit einem Hauch Käsekuchen

Käsekuchen oder Obstkuchen? Warum nicht einfach beides? Zugegeben, ich bin kein großer Freund von Käsekuchen. Meine Familie hingegen schon. Das war für mich selbstverständlich Grund genug, mich noch mal auf einen Versuch einzulassen und dieser ist wirklich gelungen. Der knackige Boden ist mit einem süßlich erfrischenden Hauch von Käsekuchen bedeckt und die fruchtigen Heidelbeeren runden das Ganze ab. Für jeden Geschmack ist etwas Leckeres dabei. Jetzt schwingt den Kochlöffel meine Lieben und verwöhnt Eure Liebsten an einem hoffentlich sonnigen Wochenende mit einem leckeren Stück Kuchen. Zutaten (26 cm Durchmesser) 180 g Mehl 110 g kalte Butter 50 g Zucker 1 – 1,5 EL kaltes Wasser Zubereitung Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Pie-/Tarteform sorgfältig fetten. Für den Mürbeteig Mehl, Zucker, die in Stückchen geschnittene kalte Butter und das Wasser in eine Schüssel geben und mit den Händen verkneten. Aus dem Teig eine Kugel formen, diese mit Frischhaltefolie einwickeln und ca. ½ Std. kühl stellen. Danach die Teigkugel flach drücken, in eine Pie-/Tarteform legen und den Rand in der Form hocharbeiten. Backpapier auf dem Teig auslegen, sodass dieser komplett bedeckt ist und getrocknete Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen, etc.) zum blindbacken auf das Backpapier geben. Das verhindert die Blasenbildung des Teiges beim Vorbacken. Backzeit Die Backzeit zum Vorbacken beträgt ca. 12 Minuten. Zutaten für die Käsekuchenfüllung 150 g Quark 150 g saure Sahne 3 Eier 75 – 80 g Zucker 1 EL Vanillepuddingpulver außerdem: ca. 200 g frische Heidelbeeren Zubereitung Quark, saure Sahne, Eier, Zucker und Puddingpulver gut vermischen und auf den vorgebackenen Boden geben. Heidelbeeren auf der Füllung verteilen. Backzeit Die Backzeit beträgt ca. 35 Minuten. Den Kuchen nach dem Backen ca. 10 – 15 Minuten mit leicht geöffneter Tür (Kochlöffelstiel einklemmen) im Backofen stehen lassen. Vor dem Essen vollständig abkühlen lassen. Ich wünsche Euch ein bezauberndes Wochenende. Liebe Grüße! Maxi
