Omas echter Gugelhupf mit Hefe

Was stellt Ihr Euch unter dem Begriff „Gugelhupf“ vor? Eine besondere Form? Einen besonderen Teig? Ich habe bisher spontan an einen Rührkuchen gedacht: einen Marmorkuchen oder einen hellen Sandkuchen, gebacken in der charakteristischen Gugelhupfform. Doch die Form alleine macht aus einem Kuchen noch keinen Gugelhupf. Der originale Gugelhupf, wie unsere Großeltern oder Urgroßeltern ihn kennen, besteht aus einem luftigen Hefeteig, mit aromatischen Rosinen, knackigen Mandeln und einem Hauch Zitrone. Der Kuchen ist nicht zu süß, wunderbar saftig und schmeckt frisch am besten. Und weil Oma schon immer wusste, was am besten schmeckt, gibt es hier ihr Rezept:   Zutaten für einen Gugelhupf (mindestens eine 2,3 Liter Form) 135 ml Milch 27 g Hefe 335 g Mehl 100 g Zucker + 1 TL 135 g Butter, zimmerwarm 2 große Eier ¼ TL Salz 1 TL abgeriebene Zitronenschale 50 g gehackte Mandeln 80-100 g Rosinen Rum   außerdem: Rum der eingelegten Rosinen Puderzucker Zubereitung Die Rosinen am Vortag in ein flaches Gefäß geben und mit Rum begießen. Bei Bedarf nach einigen Stunden etwas Rum nachfüllen. Vor dem Backen in ein Sieb abgießen und den Rum auffangen. Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln, 1 TL Zucker hinzugeben und verrühren. 10 Minuten stehen lassen. Währenddessen Mehl, Zucker, Butter, Eier, Salz und die Zitronenschale in eine Schüssel geben. Aufgelöste Hefe hinzugießen und alles zu einem weichen Teig verrühren. Zuletzt die Rosinen und die gehackten Mandeln hinzugeben und unterrühren. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen. Eine Gugelhupfform fetten und mit gemahlenen Mandeln ausstreuen. Den Teig erneut kurz durchrühren, in die Form gießen und nochmals abgedeckt 20 Minuten gehen lassen. Inzwischen den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backzeit Ca. 55 Minuten. Den Gugelhupf frühzeitig, nach etwa 20-30 Minuten, mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.   Den erkalteten Kuchen mit einem Guss aus Puderzucker und etwas Rum der eingelegten Rosinen begießen.  Habt einen schönen Start in den Oktober! Liebste Grüße, Maxi

Frankfurter Kranz mal anders

  Vor ein paar Wochen durfte meine Oma in ihr 87. Lebensjahr starten und sie ist, trotz ihres hohen Alters, immer noch fit. Bis vor wenigen Jahren hat sie mit ihren Freundinnen noch Mallorca unsicher gemacht und ist das älteste aktive Mitglied in ihrem Kegelverein. Hoffentlich habe ich von den guten Genen das Eine oder Andere abbekommen. Der Lieblingskuchen meiner Oma ist der Frankfurter Kranz. Diesen hat sie all die Jahre über von ihrer guten Freundin zum Geburtstag geschenkt bekommen, selbstgebacken natürlich. Der Grund, warum ich das Backen in diesem Jahr übernehme, ist weniger erfreulich: ihre Freundin ist Anfang des Jahres leider verstorben. Um die Tradition fortzuführen, backe ich nun jedes Jahr einen Frankfurter Kranz. Nachfolgend findet Ihr meine Interpretation des Frankfurter Kranzes. Mal schauen, was ich mir für das nächste Jahr einfallen lasse. Zutaten für einen Rührkuchen (Kastenform 25 x 9 cm) 150 g Butter 150 g Zucker 1 EL selbstgemachter Vanillezucker Mark einer Vanilleschote 3 Eier 100 ml Milch 375 g Mehl ¾ P. Backpulver Zubereitung Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen, eine Silikonform verwenden oder eine Kastenform fetten. Butter, Zucker, Vanillezucker und das Vanillemark schaumig rühren, bis die Mischung hell und luftig ist. Eier einzeln hinzugeben und jedes Ei kurz, aber kräftig, unterrühren. Zuletzt das Backpulver in das Mehl sieben, im Wechsel mit der Milch zur Mischung geben und so lange rühren, bis die Zutaten vermischt sind. Den Teig in die Backform geben. Backzeit 70 – 75 Minuten     Nach dem Backen den abgekühlten Kuchen erneut in die Backform setzen und oben gerade abschneiden. Dieser Schritt ist nur notwendig, soweit Eure Backform einen halbrunden Boden hat. In einer normalen Kastenform gebacken, ist der Boden bereits gerade. Ihr könnt hierbei den „Hubbel“ auf dem Kuchen etwas in Form schneiden. Den Kuchen 3 x der Länge nach durchschneiden. 4 gleichdicke Böden werden benötigt.   Zutaten für die Buttercreme 800 ml Milch 1 Vanilleschote 110 g Zucker 2 P. Puddingpulver Vanille 350 g Butter außerdem: Belegkirschen 200 g Krokant Johannisbeergelee Zubereitung Mark der Vanilleschote und die Vanilleschote in die Milch geben und einige Stunden stehen lassen. Ich bereite die Milch bereits am Vortag vor. Nach Anleitung auf der Packung einen Pudding kochen, die Vanilleschote entnehmen, in ein Gefäß umfüllen. Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bildet. Am besten lässt sich der Pudding am Vortag zubereiten. Butter und Pudding sollten sich mindestens ein paar Stunden im selben Raum befinden, bestenfalls über Nacht. So ist sichergestellt, dass beide die gleiche Temperatur haben. Dies ist zur Herstellung der Buttercreme notwendig, damit diese nicht „kriselig“ wird. Die Butter so lange aufschlagen, bis sie hell und luftig ist. Den Pudding nun esslöffelweise hinzugeben, dabei weiterrühren. Die fertige Buttercreme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen. 3 EL zurückhalten. Diese werden für die Dekoration benötigt. Die Torte wird wie folgt zusammengesetzt: Boden mit Johannisbeergelee bestreichen. Buttercreme auf den Boden spritzen. Die Creme mit einer Palette vorsichtig glatt streichen. Kurz in den Kühlschrank stellen, bevor der nächste Boden auf die Buttercreme gesetzt wird. Nach dem Füllen die Torte kühl stellen, bis die Buttercreme etwas fester geworden ist, am besten ein paar Minuten ins Gefrierfach. Die Torte mit der verbleibenden Buttercreme einstreichen, mit Krokant bestreuen und dekorieren. Kühl stellen, damit die Buttercreme fest wird.    Der Krokant lässt sich mit Hilfe einer flexiblen Teigkarte schnell und einfach auftragen. Die Torte hierbei auf ein tiefes Backblech stellen. Da der Krokant im Kühlschrank etwas Feuchtigkeit zieht und weich werden kann, rate ich davon ab, die Torte bereits am Vortag vorzubereiten. Ein kleiner Tipp für Euch: Johannisbeergelee schmeckt selbstgemacht am besten. Das gekaufte ist meist recht süß und hat dafür wenig Geschmack.  Ich wünsche Euch viel Spass beim Backen und sende Euch süße Grüße! Maxi

Pflaumencupcakes mit Mascarpone-Zimt-Topping

  Kurz vor dem Herbstanfang ist es Zeit, auch in der Küche die Herbstsaison einzuläuten. Zugegeben, nicht alles, was der Herbst mit sich bringt, trifft meinen Geschmack, Pflaumen jedoch sind im August und September aus meiner Küche nicht wegzudenken. Auch wenn der Herbst so richtig erst nach der Pflaumensaison beginnt, sind sie für mich die kleinen Vorboten. Freuen wir uns gemeinsam auf die Zeit von buntem Laub, Waldspaziergängen, dicken Schals und Tee und gönnen uns zur Feier des Tages einen leckeren Cupcake mit einem Kern aus Pflaumenpudding und einem Häubchen aus Mascarpone, weißer Schokolade und Zimt. Zutaten für 12 Vanillecakes 140 g Zucker 150 g Butter oder Margarine 3 Eier 125 g Mehl 25 g Puddingpulver Vanille 1,5 TL Backpulver 25 ml Milch Zubereitung Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Butter (Margarine) mit dem Zucker schaumig rühren. Sobald die Masse hell und luftig ist, die Eier einzeln hinzugeben und kurz, aber kräftig unterrühren. Mehl mit Puddingpulver mischen, Backpulver hinzusieben und im Wechsel mit der Milch zu der Mischung hinzufügen. Nur kurz rühren, bis alles vermischt ist. Teig auf 12 Muffinförmchen aufteilen und backen. Backzeit 20 Minuten     Zutaten für die Füllung 250 g Zwetschgen / Pflaumen (ohne Kern) 2-3 TL Honig 1 TL Rum 1 TL Butter 1 Prise Zimt 1 Prise Vanillepulver 2 geh. TL Puddingpulver Zubereitung Die Zwetschgen / Pflaumen in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit Honig, Rum, Butter, Zimt und Vanillepulver in einen Topf geben und ca. 5 Minuten köcheln lassen.   Ca. 2-3 EL Flüssigkeit abnehmen, mit dem Puddingpulver glatt rühren und zu den Pflaumen hinzugeben. Kurz aufkochen lassen, anschließend den Pflaumenpudding in ein Gefäß füllen und Frischhaltefolie auf den Pudding legen. Abkühlen lassen. Währenddessen die Cupcakes ca. 3 cm tief aushöhlen und einen kleinen„Verschluss“ zurückhalten.     Sobald der Pudding abgekühlt ist, die Cupcakes damit befüllen und wieder verschließen. Der Pudding reicht für 12 Cupcakes. Zutaten für das Topping 250 g Mascarpone 1 TL Zimt 200 g weiße Schokolade 75 g Sahne Zubereitung Weiße Schokolade schmelzen und abkühlen lassen. Die Schokolade anschließend mit Mascarpone und dem Zimt glattrühren. Sahne steif schlagen und unterheben. Topping in einen Spritzbeutel füllen und sofort auf die Vanilleküchlein spritzen. Kalt stellen, damit das Topping fest wird.   So, lasst Euch von dem Wetter die Laune nicht vermiesen und habt eine entspannte Woche. Süße Grüße, Maxi

helles Landbrot

  Stellt Euch vor, es ist Sonntagmorgen und Eure Wohnung wird von dem herrlichen Duft eines frisch gebackenen Brotes durchzogen. Welch eine himmlische Vorstellung. Besser kann der Tag nicht starten. In diesen Genuss kommen wir an jedem Wochenende, denn selbstgebackenes Brot schmeckt einfach am besten. Gerade noch ein kleines Stückchen Hefeteig und keine halbe Stunde später ein wunderschönes Brot mit knuspriger Kruste und luftig weicher Krume. Wenn ich Euch den Mund wässerig gemacht habe, dann findet Ihr hier ein tolles Rezept für ein leckeres Landbrot. Zutaten 400 g Weizenmehl Typ 550 100 g Vollkornroggenmehl 10 g Salz 320 ml Wasser ½ TL Zucker 10 g Hefe Zubereitung Mehl und Salz vermischen. Wasser lauwarm erwärmen, in eine kleine Schüssel geben, Zucker und Hefe darin auflösen. Ca. 10 – 20 Minuten stehen lassen, anschließend zum Mehl hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und den Teig 1,5 Std. gehen lassen. In der Zwischenzeit ein Blech mit Backpapier auslegen. Die Arbeitsplatte mit etwas Mehl bestäuben und den Teig darauf nochmals gut durchkneten. Danach ein hohes längliches Brot formen und auf das Backblech geben. Den Teig mit etwas Mehl bestreuen, mit einem Küchentuch abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 250°C Umluft vorheizen. Das Brot mit einem scharfen Messer einschneiden und in den Ofen geben.  Backzeit 10 Minuten auf 250°C, danach die Temperatur auf 220°C senken und weitere 17 Minuten backen lassen. Für eine besonders knusprige Kruste sprühe ich alle 10 Minuten etwas Wasser in den Ofen.   Damit Ihr auch unter der Woche leckeres, selbstgebackenes Brot genießen könnt, schneidet es nach dem Abkühlen in Scheiben und friert es portionsweise ein. Am Vorabend herauslegen und am nächsten Morgen für eine knusprige Kruste kurz in den Toaster geben. Macht es gut und habt ein schönes Wochenende. Liebe Grüße! Maxi

Aprikosen-Cheesecake-Tarte

Habt Ihr Lust auf eine fruchtige Sommertarte? Dann habe ich genau das Richtige für Euch. Frische süße Aprikosen, herrlich saftig, kombiniert mit etwas Käsekuchen und einer knackigen Kruste, die ein wenig an Crème brûlée erinnert. Ein kleines Sommerträumchen! Aprikosen gehören zu einer meiner liebsten Kindheitserinnerungen. Bei Oma gab es jeden Sommer leckere Aprikosenknödel oder Aprikosenkuchen und viel leckeren Aprikosennektar, den ich heute noch sehr gerne trinke. Die Aprikosensaison ist leider nur sehr kurz und auch fast schon wieder vorbei. Zubereiten könnt Ihr die Tarte ebenso mit Früchten aus der Dose. So, aber da wir uns noch am Rande der Saison befinden, schnell zum Obsthändler Eures Vertrauens und ran an den Ofen.   Zutaten (Form 35 x 11 cm / 22-23 cm Durchmesser) für den Mürbeteig: 100 g Mehl 50 g gemahlene Mandeln 1 Prise Salz 50 g Puderzucker 1 Ei 75 g kalte Butter ½ TL Vanillepulver oder Mark einer Vanilleschote für die Cheese-Creme: 50 g Zucker 1 Ei 150 g Frischkäse außerdem: ca. 6-8 Aprikosen 1,5 EL brauner Zucker 2 EL gehobelte Mandeln      Zubereitung Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen, eine Tarteform mit Hebeboden sorgfältig fetten und mit gemahlenen Mandeln ausstreuen. Für den Mürbeteig Mehl, Mandeln, Salz, Puderzucker, das Ei und die in Stücke geschnittene kalte Butter mit den Händen kurz verkneten. Den Teig nicht zu lange bearbeiten, eine Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 1-2 Stunden kühl stellen. Anschließend den Teig ausrollen, in die Tarteform geben, einen Rand formen und mehrfach mit einer Gabel einstechen. Für die Cheese-Creme das Ei mit dem Zucker schaumig rühren, Frischkäse hinzugeben und kurz unterrühren. Auf den Mürbeteig gießen. Aprikosen halbieren, entkernen und auf der Füllung verteilen. Mit braunem Zucker und den gehobelten Mandeln bestreuen. Backzeit 35 Minuten Die Tarte gut auskühlen lassen. Um den Aprikosen einen schönen Glanz zu verleihen, könnt ihr diese mit warmer Aprikosenkonfitüre bestreichen (aprikotieren).     Habt es gut. Liebe Grüße! Maxi

sommerlicher Orangendripcake

    Eine tolle Begleiterscheinung des Sommers sind die unzähligen Gelegenheiten zu backen. Wir treffen uns im Sommer besonders oft mit Freunden. Es ist einfach herrlich, zusammen auf der Terrasse oder dem Balkon zu sitzen, bei einer Eisschokolade oder einem Eiskaffee und den Tag zu genießen. An einem Kuchen kommt mein Besuch dabei selten vorbei. Zum Kaffee am Sonntagnachmittag mit der Familie gab es einen sommerlichen Dripcake, gefüllt mit einer fruchtigen Orangenbuttercreme. Die Böden sind passend hierzu mit Orangensaft getränkt, was im Ergebnis zu einer tollen saftigen Torte geführt hat, die wir zusammen in der Sonne genießen durften. Zutaten für einen Zitronen-Poundcake (15 cm Durchmesser, ca. 8 cm hoch) 125 g Butter, zimmerwarm 175 g Zucker 4 kleine Eier 50 g Frischkäse 175 g Mehl ¼ TL Salz 2 geh. TL Backpulver 1/2 Fläschchen Zitronenaroma 1,5 TL abgeriebene Zitronenschale Zubereitung Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer hohen Backform (10 cm) mit Backpapier auslegen. Die Seiten nicht fetten. Zuerst die zimmerwarme Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Eier einzeln hinzugeben und jedes Ei kurz, aber kräftig unterrühren. Der Teig sollte nun hell und luftig aussehen. Frischkäse kurz unterrühren. Mehl und Salz mischen, Backpulver hineinsieben, zusammen mit Zitronenaroma und der abgeriebenen Zitronenschale zum Zucker-Fett-Gemisch geben und kurz unterrühren, bis alles vermischt ist. Den Teig in die Backform geben und glatt streichen. Backzeit 45 bis 55 Minuten, mit Isoliermethode zum gleichmäßigen Backen ca. 75 – 80 Minuten. Eine Stäbchenprobe machen und den Kuchen zum Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken, sollte er zu dunkel werden.   Zutaten für die Orangenbuttercreme 300 ml frisch gepresster Orangensaft (ca. 2 Orangen) 80 g Zucker 1 P. Puddingpulver Sahnegeschmack 150 g Butter, zimmerwarm 2 TL abgeriebene Orangenschale einer Bioorange kleine Orangenfilets von 1 Orange  Lebensmittelfarbe orange zum Tränken: Orangensaft Zubereitung Orangen auspressen. Es werden 300 ml Saft benötigt. 6 EL abnehmen und zusammen mit dem Zucker und dem Puddingpulver in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Den Saft zum Kochen bringen, das angerührte Puddingpulver hinzugeben und unter Rühren 5 Minuten köcheln lassen. In eine Schüssel füllen, Frischhaltefolie auf den Orangenpudding legen, damit sich keine Haut bildet, und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit 1 Orange filetieren, die Filets klein schneiden. Butter und Pudding müssen die gleiche Temperatur haben. Die zimmerwarme Butter und etwas orangefarbene Lebensmittelfarbe kräftig aufschlagen, bis die Butter luftig und hell ist. Den Pudding nun löffelweise hinzugeben und kurz unterrühren. Zum Schluss die klein geschnittenen Orangenfilets unterrühren sowie die abgeriebene Orangenschale. Den erkalteten Kuchen in 4 gleichdicke Böden teilen. Einen Tortenring um den ersten Boden stellen, diesen tränken und mit 1/3 der Buttercreme bestreichen. Mit den weiteren Böden ebenso verfahren. Torte über Nacht kühl stellen.   Am nächsten Tag die Torte mit Ganache einstreichen. Hierzu weiße Ganache mit gelber Pastenfarbe einfärben. Den Kuchen einige Zeit kühl stellen, dann den Drip vorbereiten: Zutaten 50 g Sahne 125 g weiße Schokolade Zubereitung Sahne erhitzen, Schokolade zerbrechen und in die Sahne geben. Wenn die Schokolade sich aufgelöst hat, grüne Lebensmittelfarbe hinzugeben und kräftig rühren.  Den Drip auf den Kuchen auftragen und nach Belieben dekorieren.   Sonnige Grüße Ihr Lieben! Maxi

Erdbeer-Rhabarber Crumble auf gebackenem Pudding

     In diesem Jahr habe ich die Rhabarberzeit leider gar nicht richtig genutzt. Dabei freue ich mich jedes Jahr, wenn die ersten Stangen wieder auf den Märkten angeboten werden. Kurz vor Ende der Rhabarbersaison habe ich noch einige Stangen ergattern können, die ich zu einem leckeren Erdbeer-Rhabarber Crumble verarbeitet habe. Die verbleibenden Stangen habe ich zu einer Erdbeer-Rhabarber-Marmelade verarbeitet, um in den düsteren Monaten ein kleines bisschen Sommergefühl aufs Brot zu zaubern. Gibt es einen besseren Partner für säuerlichen Rhabarber als süße aromatische Erdbeeren? Das süßsaure Gemisch ist auf süßem gebackenen Vanillepudding gebettet und, wie es sich für ein Crumble gehört, mit vielen knusprigen Streuseln bedeckt. Hier bekommt Ihr alles, was das Herz begehrt.   Zutaten (Form: ca. 26 x 15 cm) 200 g Rhabarber ¾ TL Butter 1 TL brauner Zucker 225 g Erdbeeren für den Pudding: 300 ml Milch 1 P. Puddingpulver Vanille 60 g Zucker 100 g Schmand 2 Eier für die Streusel: 150 g Mehl 75 g Zucker 75 g flüssige Butter Zubereitung Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Auflaufform fetten. 200 g Rhabarber putzen, in kleine Stücke schneiden und zusammen mit der Butter und dem braunen Zucker ca. 4 Minuten in einem Topf dünsten. Bei Bedarf noch 2 TL Wasser hinzugeben. Etwas abkühlen lassen. Die Erdbeeren vierteln. Aus der Milch, dem Puddingpulver und dem Zucker nach Packungsanleitung einen Pudding kochen. Diesen kaltrühren oder alternativ Frischhaltefolie auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bildet.  In den höchstens lauwarmen Pudding Schmand und 2 Eier einrühren, in die Auflaufform füllen und Rhabarber und Erdbeeren darauf verteilen.   Für die Streusel Mehl und Zucker mischen. Die flüssige Butter hinzugeben und mit den Fingern vorsichtig verkneten bis alles vermischt ist und ein krümeliger Teig entstanden ist. Die Streusel auf dem Obst verteilen.   Backzeit ca. 40 Minuten An heißen Tagen schmeckt das Crumble besonders gut, wenn es so richtig schön kalt aus dem Kühlschrank kommt. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und sende Euch liebe Grüße! Maxi

Ombre Einhorntorte mit Kinderschokoladensahne

  Womit kann man kleine (und große 😉 ) Mädchen begeistern? Ganz klar, mit allem in rosa und pink. Etwas Glitzer dazu darf es natürlich auch sein. Und wenn es dann noch Ohren und ein Horn hat, ist die Überraschung perfekt. Für die kleine Leonie, die Tochter eines Freundes, gab es zur Kommunion keine Kreuze und keine Tauben, sondern ein süßes Einhorn… zum Anbeißen. Das Einhorn besteht aus einem Pink Ombre Cake. Bei einem Ombre Cake werden die Böden in verschiedenen Nuancen einer bestimmten Grundfarbe eingefärbt und entweder von hell nach dunkel oder umgekehrt gestapelt. Zwischen den Böden befindet sich eine Füllung aus Kinderschokoladensahne. Wenn diese Torte mal kein Mädchentraum ist…   Zutaten für einen Vanille-Wunderkuchen  (15 cm Durchmesser, 6 einzelne Böden ca. 1,5 cm hoch) 4 große Eier 1 EL selbstgemachter Vanillezucker 188 g Puderzucker 215 ml Vanillesoße 125 ml Öl 285 g Mehl ¼ TL Salz 2,5 leicht geh. TL Backpulver Lebensmittelfarbe in rosa und pink Zubereitung Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Backform mit einem passend geschnittenen Stück Backpapier auslegen. Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker so lange aufschlagen, bis eine helle Masse entstanden ist und sich das Volumen deutlich vergrößert hat. In einer weiteren Schüssel Mehl, Salz und gesiebtes Backpulver vermischen. Erst die Vanillesoße und das Öl zu dem Ei-Zucker-Gemisch hinzugeben, dann die Mehlmischung. Nur kurz unterheben, bis alles verrührt ist. Den Teig gleichmäßig auf 6 Schüsseln aufteilen (abwiegen!) und mit der Lebensmittelfarbe einfärben. Dabei jeweils eine Nuance dunkler werden. Der Teig der ersten Schüssel soll hell rosa sein, der Teig der letzten Schüssel kräftig pink. Jeden Teig einzeln abbacken. Den Boden der Backform jedes Mal neu mit Backpapier auslegen und den Teig möglichst gleichmäßig in der Form verteilen. Backzeit Jeder Boden muss ca. 17 – 19 Minuten gebacken werden. Stäbchenprobe machen!   Zutaten für die Kinderschokoladensahne 400 g Sahne 500 g Kinderschokolade 3 P. Sahnefest Zubereitung Die Schokosahne am Vortag vorbereiten. Die Sahne erhitzen und die klein gebrochene Kinderschokolade hinzugeben. Ein paar Minuten stehenlassen, bis sich die Schokolade aufgelöst hat, dann kräftig rühren und abkühlen lassen. Über Nacht kaltstellen. Am nächsten Tag die Schokosahne mit 3 Päckchen Sahnefest aufschlagen, wer die Sahne nicht ganz so fest haben möchte, nimmt 2 Päckchen. Nun wird die Torte zusammengesetzt. Die Böden bei Bedarf etwas begradigen. Den hellsten Boden in einen Tortenring setzen, tränken (zum Beispiel mit einer Mischung aus Wasser und Vanillesirup) und mit 1/5 der Sahne bestreichen. Mit den anderen Böden ebenso verfahren, dabei nach oben hin immer dunkler werden. Die Torte am besten über Nacht, mindestens jedoch ein paar Stunden, kaltstellen. Danach mit Ganache einstreichen und mit Fondant eindecken. Ohren, Horn und Augen sind aus Modellierfondant hergestellt. Zutaten für die Marshmallow-Buttercreme 250 g Butter, zimmerwarm 1 Dose Marshmallow Fluff (213 g) Zubereitung Die Butter fluffig hell aufschlagen. Marshmallow Fluff löffelweise hinzugeben und unterrühren. Die Creme in verschiedenen Farben einfärben und mit einem Spritzbeutel mit verschiedenen Tüllen auf den Fondant spritzen. Kaltstellen, bis die Buttercreme fest ist. Habt es gut Ihr Lieben. Süße Grüße und einen schönen Tag! Maxi

Apfel-Marzipan-Gugelhupf

  Das tolle Sommerwetter lädt zu Ausflügen ein. An einem der letzten Wochenenden haben wir uns daher spontan entschieden, einen Tag in Holland an einem der vielen Baggerlöcher der Ijssel zu verbringen. Auf dem angrenzenden Campingplatz habe ich als Kind viele schöne Wochenenden zusammen mit meinen Eltern verbracht und komme immer wieder gerne hierhin zurück. Gesagt, getan. Zum Picknick am See gehört für mich neben etwas Brot und Obst ein leckeres Stück Kuchen. Wie Ihr wisst, bin ich ein großer Liebhaber von Gugelhupfen. Diese haben sich als perfekte Ausflugsbegleiter bewährt. Begleitet nach Holland hat uns dieser Apfel-Marzipan-Gugelhupf, welchen Ihr unbedingt ausprobieren müsst: Zutaten für einen Gugelhupf (mindestens eine 3 Liter Form) 220 g Zucker 250 g Butter, zimmerwarm 4 Eier 1 gestr. EL selbstgemachter Vanillezucker 450 g Mehl 1 P. Backpulver ¼ TL Salz 125 ml Milch 100 g gehackte Mandeln 200 g Marzipan 2 Äpfel   Zubereitung Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform* fetten und mit gemahlenen Mandeln ausstreuen. Zucker, Vanillezucker und Butter kräftig aufschlagen, bis eine helle Masse entstanden ist. Die Eier hinzugeben. Mehl und Salz mischen, Backpulver hineinsieben und im Wechsel mit der Milch der Masse hinzugeben. Die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Das Marzipan ebenfalls klein schneiden und alles zusammen mit den gehackten Mandeln unter den Teig heben. Backzeit Ca. 60 Minuten.   Habt es gut Ihr Lieben. Süße Grüße! Maxi *Affiliate Link: Bei den gekennzeichneten Produktempfehlungen handelt es sich um Affiliate Links von Amazon. Für den Klick auf den Link entstehen weder Kosten noch kaufst Du etwas. Wenn Du innerhalb der nächsten 24 Stunden über diesen Link etwas bestellst, wird mir eine kleine Provision gutgeschrieben. Die gekauften Produkte werden hierdurch nicht teurer.

Maritimer Dripcake mit Moccabuttercreme

  Unmittelbar nach dem Muttertag stand auch schon der Vatertag an und die große Frage: mit welcher süßen Leckerei kann man seinen Vater glücklich machen? Erstens: viel Schokolade, zweitens: Kaffee und drittens: bloß keinen Fondant. Eine Männertorte musste her. Ohne viel Schnickschnack. Zugegeben, eine kleine Herausforderung. Dieser Herausforderung habe ich mich gerne gestellt und einen Dripcake gezaubert. Für einen leidenschaftlichen Seebären im maritimen Design und natürlich männergerecht in blau. Ganz ohne Schnickschnack bin ich dann doch nicht ausgekommen, aber seht selbst: Zutaten für einen Karamell-Poundcake (15 cm Durchmesser, ca. 8 cm hoch) 175 g Butter, zimmerwarm 175 g feiner brauner Zucker 4 kleine Eier 175 g Mehl ¼ TL Salz 2 geh. TL Backpulver 1 Fläschchen Rumaroma Zubereitung Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer hohen Backform (10 cm) mit Backpapier auslegen. Die Seiten nicht fetten. Zuerst die zimmerwarme Butter mit dem feinen braunen Zucker schaumig rühren. Eier einzeln hinzugeben und jedes Ei kurz, aber kräftig, unterrühren. Mehl und Salz mischen, Backpulver hineinsieben und zum Zucker-Fett-Gemisch geben. Rumaroma hinzufügen. Den Teig nur kurz rühren, in die Backform geben und glatt streichen. Backzeit 45 bis 55 Minuten, mit Isoliermethode zum gleichmäßigen Backen ca. 75 – 80 Minuten. Eine Stäbchenprobe machen und den Kuchen zum Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken, sollte er zu dunkel werden. Zutaten für die Moccabuttercreme 300 ml Milch 25 ml Rum 110 g Zucker 1 P. Puddingpulver Schoko 4,5 TL Instantespressopulver 150 g Butter, zimmerwarm zum Tränken: 2 EL Rum 50 ml Wasser 1 EL Karamellsirup Zubereitung Milch und Rum mischen und, zusammen mit dem Instantespressopulver, in einen Topf geben. 6 EL abnehmen und zusammen mit dem Zucker und dem Puddingpulver in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Die Milch zum Kochen bringen, das angerührte Puddingpulver hinzugeben und unter Rühren 5 Minuten köcheln lassen. In eine Schüssel füllen, Frischhaltefolie auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bildet, und abkühlen lassen. Butter und Pudding müssen die gleiche Temperatur haben. Die zimmerwarme Butter kräftig aufschlagen, bis sie fluffig und hell ist. Den Pudding nun löffelweise hinzugeben und kurz unterrühren.      Den Poundcake in 4 gleichdicke Böden teilen. Einen Tortenring um den ersten Boden stellen, diesen tränken und mit 1/3 der Buttercreme bestreichen. Mit den weiteren Böden ebenso verfahren. Torte über Nacht kühl stellen. Am nächsten Tag den Kuchen mit Ganache einstreichen. Hierzu weiße Ganache mit blauer Pastenfarbe einfärben. Den Kuchen einige Zeit kühl stellen, dann den Drip vorbereiten: Zutaten 50 g Sahne 125 g weiße Schokolade Zubereitung Sahne erhitzen, Schokolade zerbrechen und in die Sahne geben. Wenn die Schokolade sich aufgelöst hat, Lebensmittelfarbe hinzugeben und kräftig rühren. Den Drip auf den Kuchen auftragen und nach Belieben dekorieren.   Habt einen schönen Tag. Ich sende Euch liebe Grüße! Maxi