Backformen umrechnen

Wie oft kommt es vor, dass man ein tolles Rezept sieht und die passende Backform nicht zur Hand hat. Ihr habt Euren Lieblingsblechkuchen immer für Eure Familie gebacken und wollte nun Eure beste Freundin überraschen? Omas Käsekuchen kennt Ihr aus einer großen Springform, seid aber nur zu Zweit? Es gibt unzählige Gründe, Kuchen in einer kleineren oder auch größeren Variante zu backen.

Für runde Backformen habe ich eine praktische Umrechnungstabelle für Euch, für eckige Formen habe ich Euch die Berechnung noch einmal ausführlich erklärt:

Die obere Zeile gibt an, wie groß die Backform im ursprünglichen Rezept ist. An der linken Spalte könnt Ihr Eure Wunschgröße wählen. Die angegebene Zutaten werden mit dem abgelesenen Wert multipliziert: im Originalrezept sind die Zutaten für eine Form mit einem Durchmesser von 26 cm angegeben, Eure Backform ist aber nur 20 cm groß. Die Zutaten werden somit mit 0,60 multipliziert.

Wir funktioniert die Berechnung?

Bei der Berechnung geht es um das Volumenverhältnis der Formen. Um bei meinem Beispiel zu bleiben: eine runde Form mit einer Höhe von 5 cm und einem Durchmesser von 26 cm hat ein Volumen von ca. 2,66 Liter, bei einem Durchmesser von 20 cm und gleicher Höhe beträgt das Volumen nur ca. 1,57 Liter. Teilt man nun 1,57 Liter durch 2,66 Liter erhält man (aufgerundet) den Multiplikator von 0,6. Zur Ermittlung des Volumens findet Ihr hier einen Rechner.

Ihr multipliziert nun alle Zutaten mit 0,6. Bei Gramm und Millilitern dürften die krummen Werte, die hierbei herausgekommen, kein Problem darstellen, im Gegensatz zu den Eiern. Bei der Umrechnung der Eier runde ich entweder auf, ab oder variiere die Größe: bei 2,4 Eiern würde ich entweder 2 Eier der Größe L nehmen oder 3 Eier der Größe S.

Eckige Backbleche könnt Ihr nach dem gleichen Prinzip umrechnen. Unterschiedlichen Höhen, z.B. bei der Umrechnung eines normalen Backbleches in eine etwas höhere eckige Backform, sollten bei der Berechnung ebenfalls berücksichtigt werden. Das Volumen berechnet sich hierbei, indem Länge, Breite und Höhe multipliziert werden (a x b x c).

Grundsätzlich sollten Backformen max. zu 2/3 mit Teig gefüllt sein. Solltet Ihr zu viel Teig haben, füllt im Zweifelsfall lieber noch ein paar Muffinförmchen damit.

Bitte beachten – die Backzeit!

Bei der Umrechnung der Mengen verlängert bzw. verkürzt sich die Backzeit. In der Regel benötigt eine größere Menge Teig eine längere Backzeit als wenig Teig. Daher unbedingt eine Stäbchenprobe machen. Hierfür gegen Ende der Backzeit ein Holzstäbchen in die Kuchenmitte stecken. Wenn beim Herausziehen kein Teig am Stäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen gar.

Ihr habt noch Fragen? Dann dürft Ihr diese gerne in den Kommentaren stellen!

 

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