15 Dripcakes/ Nuss & Kokos/ Sommer/ Tortenfüllungen

Sommer-Dripcake mit Kokos, Limette & Crunch

Während ich in den letzten Wochen eine tolle Zeit in meinem Lieblingsland Kroatien genossen habe, wird es in Deutschland langsam aber spürbar herbstlich. Die Tage werden kürzer und kühler. Bevor der Sommer sich so richtig verabschiedet, möchte ich noch ein tolles Sommerrezept raushauen 🙂 Ein kleines optisches und geschmackliches sommerliches Highlight und eines meiner Steckenpferde: einen Dripcake! Dieses Rezept passt gerade so richtig gut zu meiner Sommerstimmung! Strand, phänomenale Sonnenuntergänge, Cocktails in der Lieblingsbar am Meer und klares türkisfarbenes Wasser! Eine Zeit, von der man sich immer wieder wünscht, dass sie nie zu Ende geht. Irgendwann bleibe ich für immer in Kroatien, was mittlerweile ein Stück Heimat für mich geworden ist. Und bis es so weit ist, werde ich noch fleißig für Euch backen.

In dem Dripcake steckt alles, was im Sommer nicht fehlen darf: Kokos! Kokosraspeln und Kokoslikör, Kokosmilch und als tollen Kontrast saure Limette. Zu einer Limetten-Milchmädchen-Buttercreme gibt es einen Kokos-Mandel-Crunch. Und jetzt schnell den Einkaufszettel schreiben und ran an die Öfen. Hier gibt es das Rezept:

Zutaten für einen Kokos-Wunderkuchen (15 cm Durchmesser, ca. 7 – 9 cm hoch)

  • 4 Eier, Größe m
  • 150 g Puderzucker
  • 75 ml Kokoslikör (z.B. Batida de Coco)
  • 75 ml Kokosmilch
  • 85 ml Öl
  • 170 g Mehl
  • 50 g Kokosraspeln
  • 2 geh. TL Backpulver

Zubereitung

Den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer hohen Backform mit Backpapier auslegen. Die Seiten nicht fetten. Die Kokosraspeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie leicht gebräunt sind. 

Zucker und Eier aufschlagen, bis eine helle, luftige Masse entstanden ist, bestenfalls ca. 15 Minuten. Das Backpulver in das Mehl sieben. Zuerst das Öl, dann Kokosmilch und Kokoslikör zur aufgeschlagenen Masse hinzugeben, kurz und langsam weiterrühren. Zuletzt die Mehlmischung hineinsieben und mit den Kokosraspeln mit einem Kochlöffel vorsichtig in 2 Portionen unterheben. Den Teig in die Backform geben und glattstreichen. 

Backzeit

Ca. 55 Minuten; Stäbchenprobe machen und den Kuchen zum Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken, sollte er zu dunkel werden.

Den Kuchen abkühlen lassen und in 4 gleichdicke Böden teilen.

Zutaten für die Limetten-Milchmädchen-Buttercreme

  • 158 g Butter
  • 255 g Milchmädchen
  • Abrieb von 2 Limetten
  • Saft von 1 Limette

Zubereitung

Bei der Zubereitung der Buttercreme ist es ganz wichtig, dass alle Zutaten die gleiche Temperatur haben (Zimmertemperatur). 

Die Butter aufschlagen, bis sie hell und luftig ist. Milchmädchen nach und nach hinzugeben und weiter schlagen. Zuletzt den Limettenabrieb und den Limettensaft langsam hinzugeben und rühren, bis alles vermengt ist.  

Zutaten für den Kokos-Mandel-Crunch

  • 30 g Kokosflocken
  • 70 g Mandelsplitter
  • 2 EL Zucker

zum Tränken:

  • Saft einer Limette
  • 1 EL Kokossirup
  • 3 EL Kokoslikör (z.B. Batida de Coco)
  • 3 EL Wasser

Zubereitung

Kokosraspeln in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten, beiseite stellen. 

Mandelsplitter mit Zucker in eine Pfanne geben. Zucker unter Rühren auflösen und die Mandeln karamellisieren lassen, bis sie bräunlich sind. Die Kokosraspeln hinzugeben und mit den Mandeln verrühren. Anschließend auf einem Stück Backpapier verteilen und abkühlen lassen. 

Die Zutaten zum Tränken in einem Glas vermischen. 

Die Torte wie folgt zusammensetzen: Um den 1. Boden einen hohen Tortenring stellen oder diesen in die mit Frischhaltefolie ausgelegte  Backform geben. Den Boden tränken, mit 1/3 der Buttercreme bestreichen, mit 1/3 Kokos-Mandel-Crunch bestreuen und mit dem nächsten Boden bedecken. Mit den weiteren Böden ebenso verfahren. Der 4. Boden wird nur noch getränkt, mit der Schnittfläche auf den Crunch gelegt und bildet den Deckel. 

Die Torte über mehrere Stunden, am besten über Nacht, kaltstellen und am nächsten Tag mit weißer Ganache einstreichen. Diese könnt Ihr am Besten am Vortag zubereiten. Etwas weiße Ganache vor dem Einstreichen abnehmen und in grün und gelb einfärben. Damit habe ich die letzte Schicht der Torte eingestrichen. 

Zuletzt wird der Drip vorbereitet:

Zutaten

  • 50 g Sahne
  • 125 g weiße Schokolade
  • Lebensmittelfarbe Neonpink

Zubereitung

Sahne erhitzen, weiße Schokolade zerbrechen und in die Sahne geben. Wenn die Schokolade sich aufgelöst hat, etwas pinkfarbene Lebensmittelfarbe hinzugeben und kräftig rühren.

Den Drip auf den Kuchen auftragen und nach Belieben dekorieren. 

Süße Grüße,

Maxi

15 Kommentare

  • Reply
    Katharina
    22. September 2019 at 19:55

    Hört sich sehr gut an und sieht mega gut aus. Was kann man denn als Alternative zum Kokoslikör verwenden?

    • Reply
      Maxi
      22. September 2019 at 20:15

      Hallo Katharina,
      vielen lieben Dank! Den Kokoslikör im Teig kannst Du durch Kokosmilch ersetzen. Beim Tränken machst Du einfach eine Mischung aus Wasser und Kokossirup.
      Liebe Grüße, Maxi

  • Reply
    sylvia
    26. September 2019 at 6:39

    Liebe Maxi,
    Wunderschöne Torten zauberst Du, ich bin schon etwas neidisch 🙂 wie kann man so mega glatte Ganache hinbekommen, ob ich das jemals lerne ?

    • Reply
      Maxi
      26. September 2019 at 8:53

      Hallo Sylvia,
      dankeschön 🙂 Mit ein wenig Übung ist das gar kein Problem. Wichtig ist, dass die Ganache die richtige Konsistenz hat. Schau Dir dazu vielleicht mal meinen Beitrag an: https://www.lebeliebebacke.de/2016/04/06/ganache/
      Liebe Grüße, Maxi

  • Reply
    Marie
    8. Oktober 2019 at 13:44

    Sehr geile Torte!
    LG, Marie

    • Reply
      Maxi
      8. Oktober 2019 at 15:47

      Herzlichen Dank, liebe Marie 🙂
      Liebe Grüße, Maxi

  • Reply
    Kathi
    11. Oktober 2019 at 12:23

    Was für ein Prachtexemplar… Eine perfekte Sommertorte! Tat das Anschneiden nicht in der Seele weh? 😉
    LG, Kathi

    • Reply
      Maxi
      13. Oktober 2019 at 8:24

      Hallo liebe Kathi,
      dankeschön 🙂 Na klar, die Torten anzuschneiden tut immer ein wenig weh. Da stecken ein paar Stunden Arbeit und jede Menge Herzblut drin. Aber dafür sind sie ja letztendlich da und angeschnitten bereiten sie dafür meiner Familie, Freunden und Bekannten Freude 😉
      Hab einen schönen Tag!
      Liebe Grüße, Maxi

  • Reply
    Sylvia
    26. November 2019 at 20:59

    Liebe Maxi, ich hab von dir schön ein paar wunderkuchen Rezepte nachgebacken, die sind mir alle gut gelungen.
    Jetzt hätte ich ein paar Fragen dazu; das klassische rezept ist ja 4 Eier, je 200 ml bzw.gramm von zucker, Flüssigkeit und Öl, sowie 300g mehl und 1 Päckchen Backpulver….du verwendest Puderzucker und weniger öl und mehl…darf ich fragen warum?
    Ich bin ja weit weg von dir aus Bayern und hätte am Sonntag einen driftcake Kurs gemacht, die Kuchen würden uns dazu gestellt und wir haben das rezept bekommen. Nach diesem rezept habe ich 3 Kuchen gebacken auf 160 Grad Ober und unterstütze nach 1 Stunde wären die noch immer nicht fertig, im Internet habe ich gelesen, dass diese bei 180 Grad gebacken werden sollen?
    Auf jeden Fall habe ich 2 schon entsorgt, da dise wieder eingefallen sind.
    Wie ist denn dein ganz normales Grundrezept und hitzeangabe?
    Den Namen der Kursleiterin kann ich dir gerne per Email mitteilen…
    Liebe Grüsse sylvia

    • Reply
      Maxi
      27. November 2019 at 8:12

      Hallo Sylvia,
      mit dem Puderzucker und dem wenigen Öl, das hat sich so ergeben. Ich habe im Laufe der Zeit viel herumexperimentiert. Nach dem Ursprungsrezept war mir der Wunderkuchen zu ölig. Zunächst habe ich den Wunderkuchen auch bei 180 Grad gebacken. Mittlerweile backe ich ihn nur noch bei 160 Grad O.-/U.hitze. Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Der Kuchen backt langsamer, aber seitdem auch gleichmäßiger hoch. Je nach Größe der Backform backt der Kuchen bei mir auch schon mal 70 Minuten.
      Wenn Du Probleme mit Deinem Rezept hast, wende Dich doch am besten noch mal an Deine Kursleiterin. Wenn Sie die Rezepte herausgibt und die Kuchen selber danach backt, kann sie Dir bestimmt auch mögliche Fehlerquellen benennen.
      LG, Maxi

  • Reply
    Sylvia
    26. November 2019 at 21:13

    Noch eine Frage, im Kurs würde uns beigebracht, solch hohe dripcake brauchen eine stabile Füllung, wie amerikanische buttercreme (hattten wir im Kurs, schmeckt scheußlich ist mir viel zu süss) oder eine swiss merenge, auf keinen Fall, Sahne, frischkäse oder Mascarpone…..Wie stabil ist deine Milchmädchen Creme?
    Liebe Grüsse Sylvia

    • Reply
      Maxi
      27. November 2019 at 8:17

      Mit der Füllung, das sehe ich grundsätzlich auch so. Wenn die Füllung zu weich ist, wird der Kuchen instabil und die Ganache kann reißen. Ich greife daher, insbesondere wenn ich den Kuchen noch im Auto transportieren muss, auf eine feste Füllung zurück. Die Milchmädchenbuttercreme war bei mir ausreichend fest, allerdings lasse ich den Kuchen auch über Nacht durchkühlen, bevor ich ihn einstreiche.

  • Reply
    Sylvia
    26. November 2019 at 22:13

    Ich muss noch dazu schreiben, die torten hatten ohne deko eine Höhe von 24cm, die Kuchen eine Höhe von da. 13cm, wurden 5x durchgeschnitten mit einem Durchmesser von 13,5cm

  • Reply
    sylvia
    28. November 2019 at 13:02

    Hiiiiilfe Liebe Maxi,
    ich habe heute den Kuchen nachgebacken, ich habe eine Alufolie nach ca. 40 Minuten auf den Kuchen gelegt, als ich nach 55 Min. den Stäbchen Test machen wollte, war der Kuchen in der Mitte total eingesunken???
    was habe ich falsch gemacht ???
    hatte eine 18er Form und 160 Grad Ober/Unterhitze.
    liebe grüße
    sylvia

    • Reply
      Maxi
      28. November 2019 at 14:10

      Da ich bei der Zubereitung nicht dabei war, kann ich Dir leider nicht sagen, ob Dir dabei schon ein Fehler unterlaufen ist. Ich habe meine Art der Zubereitung detailliert beschrieben. Ein bißchen setzt sich der Kuchen immer, aber dass er total eingesunken ist, hatte ich noch nicht. Ggf. kann es daran liegen, dass der Backofen zu früh geöffnet wurde. Aber hier könnte ich jetzt auch nur mutmaßen.
      LG, Maxi

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